Besuchen Sie auch den ZZF!
SITEMAP | KONTAKT | IMPRESSUM
Verbände
Diese Seite drucken


IVH nimmt Stellung zum BSE-Problem

Heimtiernahrung und BSE

Bereits im letzten zza (1/01, S. 44) hat der Tierarzt Dr. Rolf Spangenberg die Frage „Zoofachhandel und BSE“ relativiert und ihre Bedeutung für den Zoofachhandel mit „Null!“ gewertet. Auf Anfrage von Klaus Oechsner, Präsident des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe Deutschalnds (ZZF) e.V. nimmt nunmehr auch der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V., Düsseldorf, Stellung:

Sehr geehrter Herr Oechsner, im Hinblick auf die eingehenden Anfragen zum Thema „BSE und Heimtiernahrung“ geben wir Ihnen nachfolgende Informationen: Die im Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V. zusammengeschlossenen Hersteller von Heimtiernahrung, die ca. 90 % des Marktes bei Hunde- und Katzenfutter repräsentieren, haben jüngst noch einmal schriftlich versichert, dass sie bei der Herstellung von Hunde- und Katzenfutter kein Tiermehl, d.h. kein Kadavermehl verwenden.

Vielmehr stammt das von den IVH-Mitgliedsunternehmen bei der Herstellung von Hunde- und Katzenfutter verwendete tierische Protein von Landtieren ausschließlich von Tieren, die für den menschlichen Verzehr freigegeben wurden. Die Materialien stammen also von den gleichen Tieren, deren Fleisch auch verzehrt werden darf.

Die IVH-Mitgliedsfirmen finden Sie auf unserer Internet-Homepage unter: www.ivh-online.de

Hinsichtlich der Futtermittel für Kleintiere und Ziervögel ist anzumerken, dass diese Tiere mehrheitlich Vegetarier sind. Deshalb enthalten Futtermittel für diese Tiere nur in einigen Fällen tierische Eiweiße. In der Regel werden dabei Eiweiße genutzt, die nicht von Wirbeltieren stammen, wie z.B. Insekten/Insektenlarven. Überwiegend können daher Futtermittel für Nager und Ziervögel bedenkenlos verfüttert werden. Im Zweifelsfall empfehlen wir, eine entsprechende Anfrage an den Hersteller zu richten.

Mit freundlichen Grüßen

Der Geschäftsführer, A. Siesegger

Quelle: ZZA 2/2001 Seite 30