Besuchen Sie auch den ZZF!
SITEMAP | KONTAKT | IMPRESSUM
Messe / DeZooFa
Diese Seite drucken


Vom 4. bis 6. Mai 2001: Nationaler Branchentreff in Wiesbaden

Interessantes Ausstellerspektrum

Nach Belegung der letzten Flächenreserven steht fest: Auf der vom 4. bis 6. Mai 2001 stattfindenden 1. Deutschen Zoofachmesse DeZooFa in Wiesbaden werden 130 Hersteller und Importeure der deutschen Heimtierbranche ihre aktuellen Produkte und Leistungen ausstellen. Unter ihnen sind etliche Aussteller, die mit ihrem Warenangebot erstmals auf einer deutschen Fachmesse rund um das Heimtier präsent sind.

Joachim Merkert, Beiratsvorsitzender der DeZooFa: „Die positive Resonanz der Aussteller bestätigt eindrucks-voll, dass die neue Fachmesse genau auf den Bedarf des deutschen Heimtiermarktes zielt.“ (Ein zza-Gespräch mit Joachim Merkert lesen Sie auf den nächsten Seiten.) Über die zu erwartende Anzahl von Fachbesuchern äußert er sich ebenfalls optimistisch: „Die bisherige Kartennachfrage gibt uns Grund, mit einem guten Besuch zu rechnen.“

In fünf Messehallen können Fachbesucher sich von einem breiten Produktangebot überzeugen. Besonders interessante Futtermittel, Zubehörartikel und Tierheime werden jedoch auf dem Wettbewerb tierschutzfördernder Innovationen im Messefoyer zu sehen sein: Im Bereich Terraristik gibt es beispielsweise sichere Niedervolt-Heizkabel für Terrarien und Ersatzfutter für tiefgefrorene Futtertiere, im Bereich Aquaristik ein cleveres Auszeichnungssystem und neuartige Biofilter. Im Vogelsegment werden unter anderem Vogelheime mit Naturholzstäben oder ein komplettes Aufzuchtset für elternlose Jungvögel präsentiert. Für das sichere und schonende Führen von Hunden stehen einige innovative Hundeführ-Systeme zur Auswahl. Alle Besucher sind eingeladen, unter den rund 50 Exponaten das tiergerechteste Produkt jeder Warengruppe auszuwählen und nehmen automatisch an der ZZF-Verlosung teil. Die Gewinner der Verlosung werden am 6. Mai, 14 Uhr, im Forum der Halle 4 bekannt gegeben. Der Veranstalter, die Wirtschaftsgemeinschaft Zoologischer Fachbetriebe GmbH, will mit diesem Projekt ausdrücklich den Tierschutz in der deutschen Zoofachbranche fördern. Auch der Präsident des Zentralverbandes (ZZF) e.V., Klaus Oechsner, verspricht sich von der DeZooFa, „dass sie mit ihren dem deutschen Tierschutzgesetz verpflichteten Ausstellungsbedingungen den Vertrieb von tierschutzwidrigem Zubehör erschwert und beim Wettbewerb für tierschutzfördernde Heimtierartikel die Produktion und den Verkauf von artgerechten Qualitätsprodukten unterstützt.“

Erstmals bei einer deutschen Fachmesse rund um Heimtiere bietet die DeZooFa ein ausführliches Rahmenprogramm, das ganz auf die Haupt-Besucher-Zielgruppe – den Facheinzelhändler – abgestimmt ist.

Dazu zählen Fachvorträge mit Themen aus den Bereichen „artgerechte Heimtierhaltung“, „Betriebswirtschaft“ oder „erlebnisorientierter Ladenbau“. (vgl. das Programm in dieser zza-Ausgabe auf S. 26.) Zu dem letzten Punkt dürfte auch die als „Erlebnishalle“ konzipierte Halle 4 mit Gartenteichen, Heimtierausstellung, Ruhezone und dem Forum viele Impulse vermitteln. Den Stellenwert dieser 1. DeZooFa dokumentieren auch die am 5. Mai während der Messe in den Rhein-Main-Hallen durchgeführten „Intensivseminare für Tierärzte“. ZZF-Geschäftsführer Rolf-D. Gmeiner konnte den Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V. für diese hochkarätige Veranstaltung gewinnen. Fazit: Dem Veranstalter ist es gelungen, für die Besucher der DeZooFa ein optimal durchorganisiertes Forum zu schaffen, das zahlreiche neue Elemente enthält, die bisher auf einer Fachmesse in Deutschland nicht zu finden waren. Nun liegt es am Besucher, diese Chancen für sich zu nutzen. Und wie zu früheren Interzoo-Zeiten in Wiesbaden muss man wohl feststellen: Ein Messetag dürfte zu wenig sein. Immerhin! (hgm)

Weitere Veranstaltungshinweise in dieser Ausgabe (DeZooFa-Mosaik) oder unter www.dezoofa.de

Wiesbaden - Eine Stadt für eine Branche

Nach vielen Interzoo-Jahren kehrt die Heimtierbranche wieder nach Wiesbaden, in den Mittelpunkt des Wirtschaftszentrums Rhein-Main zurück. Stärker als noch zu Interzoo-Zeiten hat sich die ehemalige Weltkurstadt, die auch als „Nizza des Nordens“ bezeichnet wird, zum Kongresszentrum und zur Messestadt entwickelt. Wenn auch der ein oder andere Besucher das vornehm-lebhafte Flair vergangener Zeiten vermissen wird – das „Innenleben“ dieser Stadt lädt immer noch zum Verweilen und Ausgehen ein: weiträumige Parks, repräsentative Häuserfassaden des Historismus und Klassizismus und eine quirlige Altstadt mit einer prima Musikkultur. Und dass in der Stadt auch ohne die internationalen Kurgäste noch gutes Geld verdient wird, davon zeugt die längste Antiquitätenmeile in Deutschland. (red.)

Quelle: ZZA 5/2001 Seite 18