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ZZF-Bundesjuniorenkreis mit ereignisreichem Wochenende Ski mitten im Sommer
Am letzten Augustwochenende trafen sich Mitglieder des Bundesjuniorenkreises im Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe.
Das turnusmäßige Jahresmeeting begann Freitags mit einer Besichtigung der Muskator-Werke im Düsseldorfer Hafen. Das Unternehmen informierte die „jungen Kollegen“ insbesondere über Marketingmaßnahmen für die Futtermittel, die das Werk unter dem Eigenmarkennamen „Ovator“ für alle Heimtierarten herstellt. Von dort ging es in die Medienmeile des Düsseldorfer Hafens (mit den berühmten Gery-Häusern).
 | | Vor dem neuen Funkhaus des WDR im Düsseldorfer Medienhafen (vlnr.): Matthias Mai, Alexandra Henne, Markus und Thorsten Kühn, Holger Bollhöfer, Roland Böhme, Kathrin Engling, Karin Sandmann, Gordon Wohlfeld, Rudolphe Ruelle. |
Hier erfuhren sie als Gast des WDR -Westdeutscher Rundfunk einiges über neue Produktionsmethoden für Hörfunk und Fernsehen. Der Abend gehörte der Düsseldorfer Altstadt. „Ist hier was Besonderes los?“, war die erstaunte Frage einiger Mitglieder angesichts Zigtausender Menschen, die auf den Straßen der Altstadt und der Rheinpromenade standen oder saßen. „Einige Tausend mehr als sonst“ brachte sicherlich das fabelhafte hochsommerliche Wetter dieses Wochenendes mit. Am Samstag reihten sich mit Mitglieder des Bundesjuniorenkreises in die Gästeschar des „Zoo Aquarium“ im Rhein-Ruhr-Zentrum in Mülheim ein: Hier feierte an diesem Tag Ulrich Schmidt das 100jährige Familienjubiläum und hatte dennoch Zeit für die „Überraschungsgäste“. Am Nachmittag traf man sich im Malawi-Tanganjika-Aquarium in Neuss. Inhaber Markus Schlangen erläuterte seinen Kollegen einige Aspekte seines Erfolges („Rabatt gibt es bei mir nicht!“) und dokumentierte Entwicklungen mit offenen Zahlen. In der Nachbarschaft des Schlangen-Betriebes befindet sich eine von zwei bundesdeutschen Skihallen, die Ganzjahresbetrieb hatten. So setzte man das Gespräch – anstatt in sommerlicher Hitze – in der Skihalle beim „Eiscafé“ fort. Das winterliche Treiben animierte derart, dass das Programm für Sonntagmorgen spontan geändert wurde. So fanden sich am nächsten Vormittag alle Mitglieder in der Skihalle wieder, wo einige ganz Sportbegeisterte unter dem Beifall ihrer Kollegen den Hang bei minus 5 Grad (Außentemperatur: 35 Grad plus) herunterwedelten. Am Vorabend stand die Teilnahme am Neusser Bürgerschützenfest an. Unter Tausenden Zaungästen ließ man einen Gutteil Fackelzug vorüberziehen. Dass die Mitglieder des Bundesjuniorenkreises durchaus unternehmungsfreudig zur Sache gehen, dokumentierte später am Abend der geschlossen-gemeinsame freie Fall aus 60 m Höhe. (Detaillierte Berichte folgen.) (hgm)
Quelle: ZZA 9/2001 Seite 44 |