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TierNatur
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Tiermedizin

Bessere Hilfe für ältere Hunde

Ältere Hunde leiden häufig unter entzündlichen und zum Teil sehr schmerzhaften Erkrankungen des Bewegugsapparates. Von der Arthritis bzw. Osteoarthritis betroffen sind zudem übergewichtige Hunde.

Deshalb steht bei einer entsprechenden Diagnose zu Beginn der Therapie die Gewichtskontrolle und bei Bedarf die Verordnung einer Diät. Im Krankheitsfall wird auch empfohlen, den Hund mäßig, aber regelmäßig zu bewegen, um einerseits eine Überanstrengung, andererseits eine Versteifung der Gelenke zu verhindern.

Auf eine medikamentöse Behandlung kann in der Regel nicht verzichtet werden. Die Therapie besteht aus einer Entzündungshemmung und Schmerzlinderung. Zum Einsatz kommen nicht-steroidale, entzündungshemmende Stoffe, die direkt am Ort der Schmerzentstehung wirken. Sie hemmen bestimmte Enzyme und greifen dadurch in die Mechanismen der Entzündungs- und Schmerzentstehung ein. Bekannte Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Durchfall, Erbrechen oder eingeschränkte Nierentätigkeit, konnten durch die Entwicklung einer neuen Generation von Schmerzmitteln deutlich reduziert werden. Gegenüber älteren Wirkstoffen haben diese Mittel auch den Vorteil, dass sie Knochen und Knorpel nicht schädigen. Sie sind daher auch für die Dauerbehandlung chronischer Erkrankung bestens geeignet, teilt der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) mit.

Quelle: ZZA 9/2002 Seite 52