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TierNatur
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Kinder und Hunde

Hunde steigern das Selbstbewusstsein

Kinder können sich aus vielen Gründen ausgegrenzt, im Abseits stehend, fühlen. Pummelig oder unsportlich sein, rote Haare haben, neu in der Umgebung sein oder sonst wie „anders“ als die anderen. Das Fatale daran ist der Teufelskreis, in den ein solches Kind gerät: Es leidet unter der Ausgrenzung und verhält sich in seiner Hilflosigkeit meist so auffällig, dass es noch mehr ins Abseits gedrängt wird. Enttäuschungen und Frustrationen, die die gesamte Entwicklung langfristig prägen können, sind vorprogrammiert. Ein Hund kann hier wahre Wunder bewirken und helfen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Denn Hunde schenken ihren Haltern bedingungslose Zuneigung, losgelöst von Äußerlichkeiten jeglicher Art. Sie geben nicht nur das gute Gefühl, „normal“ und „okay“ zu sein, sie vermitteln: Du bist das Tollste und Größte auf der Welt! „Durch ihre bedingungslose Zugehörigkeit uns Akzeptanz steigern Hunde das Selbstbewusstsein und das Wohlgefühl ihrer Menschen. Und bei sozialer Ausgrenzung erleichtern sie die schnelle Re-Integration“, bestätigt Dr. Karen Allen von der Universität von New York, Buffalo/USA.

Außerdem verschafft ein Hund seinem Halter einen Extra-Sympathiebonus. Eine Umfrage des Instituts Research International in Deutschland hat gezeigt, dass Hundehalter von ihrem Umfeld mehrheitlich als freundliche, aufgeschlossen kontaktfreudige und ausgeglichene Mitmenschen angesehen werden. (IVH)

Quelle: ZZA 2/2004 Seite 36