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Heimtierhaltung positiv für die Gesundheit

„Das Zusammenleben mit Heimtieren kann sich sehr positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken“, so das Fazit der Publikation „Heimtierhaltung - Chancen und Risiken für die Gesunderhaltung“, das vom Robert Koch Institut in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt erstellt wurde und jetzt in der Reihe „Gesundheitsberichterstattung des Bundes“ veröffentlicht wurde.

Die Autoren, Professor Dr. Dr. Albert Weber und Dr. Andreas Schwarzkopf, haben in einer umfassenden Analyse den Risiken der Heimtierhaltung wie zum Beispiel Infektionen, Verletzungen und die Auslösung von Allergien die positiven Einflüsse gegenüber gestellt.

Im Ergebnis sind die gesundheitsfördernden Aspekte wie zum Beispiel erhöhte Lebenszufriedenheit durch das Gefühl des Gebrauchtwerdens, Stress-abbau durch den Tierkontakt, vermehrte körperliche Bewegung oder häufigere Sozialkontakte eindeutig höher zu bewerten. Und: häufig führt gerade die Verbesserung des subjektiven Gesundheitszustandes bei älteren Menschen dazu, dass sie weniger häufig einen Arzt Aufsuchen und der Medikamentenverbrauch geringer ist.

„Daher“, so stellten die beiden Wissenschaftler fest, „ist es sinnvoll, die private Tierhaltung zu ermöglichen und Tiere unter definierten Bedingungen auch in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern zuzulassen.“

Das Heft Heimtierhaltung – Chancen und Risiken für die Gesundheit“ kann beim Herausgeber bezogen werden: Robert Koch-Institut, Nordufer 20, 13353 Berlin.

Quelle: ZZA 5/2004 Seite 20