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TierNatur
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Reptilium Terrarien- und Wüstenzoo Landau eröffnet

Am 1. Juli 2004 eröffnet in Landau/Pfalz eine neue attraktive Erlebniswelt, die täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr durchgehend geöffnet sein wird: Der Reptilium Terrarien- und Wüstenzoo.

Auf einer Fläche von insgesamt ca. 2.500 qm werden über 600 exotische Reptilien und Amphibien aus den Kontinenten Asien, Afrika, Australien und Amerika in weitläufigen, eigens hierfür gestalteten Lebensräumen vorgestellt. Erstmals in einem Zoo werden Arrauschienenschildkröten, Rote Tejus und Oman-Dornschwanzagamen zu sehen sein. Einmalig ist hierbei die besondere Größe der Landschafts- und Gesteinsterrarien, wobei auch eigens Pflanzen aus den Herkunftsländern der Tiere importiert wurden.

Zu dem außergewöhnlichen Zookonzept, für das die Geschäftsführer der Reptilium Terrarium- und Wüstenzoo GmbH, Nadine und Wendelin Wünstel, verantwortlich zeichnen, zählt auch, dass verschiedene Reptilienarten gemeinsam in den Terrarien leben. Dazu bietet das erste Reptiliennachthaus Deutschlands einen außergewöhnlichen Einblick in die Lebensgewohnheiten nachtaktiver Reptilien.

In der Terrarienhalle mit Urwaldhütte und Wüstencamp befindet sich ein 60qm großes Kaimanbecken. Darüber hinaus werden Einblicke in Fortpflanzung, Ernährung und Lebensgewohnheiten von in freier Wildbahn lebenden Reptilien über Plasmabildschirme in den Terrarien zugespielt.

Insgesamt ein Zooerlebnis für alle Altersklassen, dass zudem in der einzigartigen Wüstenhalle unter meterhohen Palmen zu Tierfilmvorführungen auf einer Großbildleinwand einlädt und eine exotische Snackbar bietet.

Eines der wichtigsten Ziele der Reptilium-Leitung ist es, den neuen Zoo zu einer erlebnis- und besucherorientierten Einrichtung aufzubauen, in der der Gast im Mittelpunkt steht und ihm ein möglichst intensives und unverfälschtes Erleben der fremdartigen Welt der Reptilien und Amphibien ermöglicht wird. Wichtigstes Element zur Umsetzung dieser Konzeption ist, neben der artgerechten Haltung der Tiere in großzügig bemessenen Landschaftsterrarien und die Schaffung einer Umgebung, in der sich unsere Besucher wohl fühlen. Denn Erholung und Entspannung sind wichtige Voraussetzungen, um das Interesse für das lebende Tier und für biologische Themen zu wecken.

Tierbezogene Informationen werden einerseits durch spezielle Gehegebeschilderungen, durch einen eigenen Zooführer und durch besonders geschultes Tierpflegepersonal vermittelt. In einigen ausgewählten Terrarien kommen Plasmabildschirme zum Einsatz, mit deren Hilfe den Besuchern kurze Filmsequenzen interessanter Verhaltensweisen der entsprechenden Tiere präsentieren. Als besondere Attraktion soll der direkte Kontakt zum lebenden Tier ermöglicht werden - beispielsweise werden Besucher die Gelegenheit erhalten, ausgewählte Echsen und Schlangen anzufassen oder sie unter der Anleitung eines Tierpflegers zu füttern.

Die Reptilium-Leitung möchte, dass die Besucher in die faszinierend fremdartige Welt der Amphibien und Reptilien eintauchen, Spaß dabei haben und vielleicht das ein oder andere Wissenswerte über diese Tiere mit nach Hause nehmen. Info unter www.reptilium.de.

Quelle: ZZA 7/2004 Seite 34