Hamburger CDU möchte Chip-Pflicht für Hunde
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Die Hamburger CDU-Fraktion hat den Senat der Hansestadt aufgefordert, die Chip-Pflicht für Hunde gesetzmäßig zu verankern, damit Hundehalter künftig eindeutig identifiziert werden können. Hintergrund ist die vermutete hohe Zahl der in Hamburg nicht steuerlich erfaßten Hunde – geschätzt werden rund 35.000, knapp die Hälfte der Hamburger Hunde-Population. Durch die Chip-Pflicht wäre schnell erkennbar, ob der Halter die Hundestuer zahlt. Zusätzlich sollen Hundehalter nach dem Willen der Hamburger CDU-Fraktion zu einer Hunde-Haftpflichtversicherung verpflichtet werden. Wer sich das nicht leisten könne, könne eben keinen Hund halten, wird der Tierschutzexperte der CDU-Fraktion, Michael Fuchs, zitiert. Tierschützer bezeichnen diese Pläne als „katastrophal“ und fordern Regelungen für schwache, ältere Menschen, die es ihnen ermöglichen, ihren Hund zu behalten, berichtet die Tiernotruforganisation Tasso, Hattersheim. Gerade für Senioren seien Hunde enorm wichtig, da könne man doch nicht einfach sagen: Wer sich das nicht leisten kann, muß seinen Hund abgeben. (Quelle: Tasso)
Quelle: ZZA 11/2004 Seite 58 |