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Gute Schulnoten mit Heimtieren

Heimtiere sind eine gute Möglichkeit, Kinder in puncto Lebensfreude und Schulleistungen zu unterstützen.

Die Studie „Schulleistungen und Heimtiere“ von Prof. Dr. Bergler vom Psychologischen Institut der Universität Bonn in Zusammenarbeit mit dem Forschungskreis Heimtiere in der Gesellschaft hat gezeigt, daß eine enge Bindung an einen Hund zu größerer Sozialkompetenz und besseren schulischen Leistungen führt. Zielgruppe der Befragung waren 13- bis 15jährige Jungen an bayerischen Realschulen. Zunächst wurden 50 Mütter in persönlichen Gesprächen befragt. Der Aussage „Alles in allem würde ich sagen, daß ein Hund einen günstigen Einfluß darauf hat, wie mein Kind mit anderen Menschen in Gruppen zurecht kommt“ stimmten über 90 Prozent der Mütter zu. Dafür nannten sie als Grund z.B., daß ihr Kind „mit dem Hund Verantwortung zu übernehmen lernt und dann auch in der Schule mehr Verantwortung zeigt“ oder „in seiner Konzentrationsfähigkeit gefördert wird, weil es beim Hund lernt, eine Aufgabe zu Ende zu machen“ oder „lernt, sich in andere hineinzuversetzen, z.B. auch zu spüren, wie es Klassenkameraden geht.“ Diese Erkenntnisse wurden anschließend durch einen Fragebogen in 200 Familien mit und 200 Familien ohne Hund bestätigt.

In Großbritannien befragte die Forscherin June McNicholas vom Psychologischen Institut der Universität in Warwick 265 Kinder zwischen 5 und 11 Jahren an drei verschiedenen Schulen.

Dabei hat sich gezeigt, daß Kinder aus Familien mit Heimtieren gesünder sind und weniger Tage in der Schule fehlen als Kinder, die ohne Heimtiere aufwachsen. Bei den jüngsten Schülern zwischen 5 und 7 Jahren macht dies bis zu drei Wochen mehr Schulunterricht im Jahr aus.

Quelle: ZZA 2/2005 Seite 8