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TierNatur
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Aussetzen von Heimtieren kein Bagatelldelikt

Immer wieder finden die Tierpfleger des Tierheimes Elisabethenhof vor dem Eingangstor heimlich ausgesetzte Tiere, so wie letztens ein junges Katzenpärchen, das in der darauffolgenden Nacht auch noch Nachwuchs bekam. Impfpässe der Katzen lagen zwar bei, doch die Seite mit dem Namen des Besitzers wurde herausgerissen. „Das Aussetzen von Haustieren - sei es vor dem Tierheimtor oder im Straßengraben - ist kein Bagatelldelikt“, merkt dazu Tierheimleiterin und Juristin Jutta Breitwieser an. Die Täter müssen mit Geldstrafen bis zu 25.000 Euro rechnen.

Wer sich von seinem Tier, aus welchen Gründen auch immer, trennen muss, sollte sich auf jeden Fall persönlich mit dem Tierheim in Verbindung setzen, damit die Abgabe so tiergerecht wie möglich erfolgen kann. „Je mehr wir über ein Tier wissen, desto schneller können wir auch eine geeignete Familie finden“, so Jutta Breitwieser. Bei der Abgabe verlangt das Tierheim keine Gebühr. Die Tierfreunde sind jedoch für eine Spende dankbar. www.tierheim-elisabethenhof.de

Quelle: ZZA 6/2006 Seite 56