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Komfortablere Kennzeichnung

Zwischen 1,5 und 1,9 Millionen Tiere sind in Deutschland mit einem Transponder gekennzeichnet. Er löst die Tätowierung ab und wird von Experten wie dem Deutschen Tierschutzbund zur Kennzeichnung empfohlen. 2011 müssen Hunde, Katzen und Frettchen laut EU-Verordnung beim Grenzübertritt einen Chip tragen, und schon jetzt ist der Transponder für ­solche Tiere beim Grenzübertritt Pflicht, deren Tätowierung nicht lesbar ist.

Die Kennzeichnung mit dem Transponder soll nun noch komfortabler werden. Der neue BackHome BioTec-Transponder von Virbac, Bad Oldesloe, ­besteht nicht aus der bislang ­üblichen Glaskapsel, sondern aus Biopolymer. Dieses Material, so der Anbieter, werde auch in der Humanmedizin ­verwendet und sei besonders leicht, gewebeverträglich und praktisch unzerbrechlich. Geeignet ist der Mikrochip für alle Haustiere wie Katzen, Hunde, Pferde, Papageien, ­Hasen, Kaninchen und kleine Nagetiere. Er enthält die 15stellige Iden­tifikations-Nummer, die mit einem entsprechenden Lesegerät sichtbar gemacht werden kann.

Wichtig ist allerdings, das Tier nach der Kennzeichnung bei ­einem der drei deutschen Haus­tierregister anzumelden. Philip McCreight von Tasso bestätigt, dass 20 Prozent der Tiere mit Transponder nie regis­triert wurden. Geht so ein Tier verloren, nutzt die Kennzeichnung nichts. Eine Anmeldung ist problemlos möglich, z.B. unter www.tasso.net. oder www.tierschutzbund.de

Quelle: ZZA 9/2007 Seite 9