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TierNatur
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Registrierpflicht für österreichische Hunde

Seit dem 1. Juli gilt in Österreich die Registrierpflicht für neugeborene Hunde. Welpen müssen demnach innerhalb von drei Monaten gechippt und in einer von den österreichischen Tierärzten betriebenen Datenbank registriert werden. Für alle anderen Hunde gilt eine Übergangsfrist bis Ende 2009.

Philip McCreight, Leiter des deutschen Haustierregisters Tasso e.V. im deutschen Hattersheim, begrüßt diese Verpflichtung grundsätzlich, da sich nur registrierte Tiere rückvermitteln lassen. Er kritisiert allerdings den hohen Preis und das für den Finder aufwendige Prozedere. Hintergrund ist, dass die von österreichischen Tierärzten ­betriebene Datenbank andere Haustierregister überflüssig zu machen scheint. Für McCreight ist die Abhängigkeit des Finders vom Internet bzw. von tierärzt­lichen Sprechzeiten untragbar. Auch werde die häufig aufwendige Prozedur der Halterermittlung zu sehr dem Finder überlassen, während bei Tasso dagegen geschulte Mitarbeiter rund um die Uhr an jedem Tag im Jahr telefonisch zur Verfügung stünden, die sich persönlich um den Kontakt mit dem Tierbesitzer kümmerten - kostenlos. McCreight empfiehlt österreichischen Hundebesitzern nicht zuletzt wegen der unkomplizierten Abwicklung im Ausland die kostenlosen ­Leistungen von Tasso zusätzlich zur gesetzlich vorgeschriebenen Chip- und Registrierpflicht in ­Anspruch zu nehmen: „Wird ein bei uns registrierter österreichischer Hund beispielsweise auf Mallorca oder in Italien gefunden, ruft der Finder einfach bei uns an – wir erledigen den Rest.“

Quelle: ZZA 8/2008 Seite 47