Schildkröten-Wiederansiedelungsprojekt gestartet
 | | Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad (Mitte) hat die Patenschaft für eines der Schildkrötenbabys übernommen. |
Weil europäische Sumpfschildkröten als Fisch und nicht als Fleisch galten, waren sie besonders zur christlichen Fastenzeit in den Küchen sehr gefragt. Ein Wiederansiedelungsprojekt von JBL, Sealife Center, NABU und der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Margit Conrad soll nun die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) in Rheinland-Pfalz wieder heimisch machen. 500 junge Schildkröten werden in den nächsten zehn Jahren in den Rheinauen wieder in die Natur entlassen. Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad zeigt persönlich starkes Engagement und übernimmt die Patenschaft für eines der Schildkrötenbabys. Diese haben es in unseren Breitengraden mit Frost und zeitweise dicken Eisschichten auf den Seen nicht leicht. Erst mit vier Jahren ist die Europäische Sumpfschildkröte so groß und kräftig, dass sie nicht mehr jedem Fressfeind zum Opfer fällt und fortpflanzungsreif ist. Bis zu dieser Größe werden die Tiere im Sealife Center und im Freigelände des JBL Werks in Neuhofen gehalten. Mit elf Sorten Schildkrötenfutter Sortiment ist JBL prädestiniert, sich um die artgerechte Ernährung der Tiere zu kümmern.
Wer das Projekt unterstützen möchte, kann beim Sealife Center in Speyer eine Patenschaft für 60 Euro im Jahr übernehmen und erhält dazu eine Jahreskarte, damit er seinen Schützling auch regelmäßig im Sealife Center besuchen kann.
Quelle: ZZA 11/2009 Seite 43 |