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Würdevoller Abschied contra Tierkörperverwertung Massivholzsärge im Handel
Bestattung von Heimtieren in Deutschland: ein Thema, über das man nicht gerne spricht. Was passiert, wenn der Liebling stirbt oder vom Tierarzt eingeschläfert werden muß? Gibt es andere Möglichkeiten der "Entsorgung'' als die Tierkörperverwertungsanlagen, in denen die Tiere zu Seife oder anderen Schmierstoffen verarbeitet werden? Viele Tierbesitzer wissen bis heute nicht, daß es andere Wege gibt, sich von ihrem Heimtier würdevoll zu verabschieden. Das Unternehmen ANUBIS in 90537 Feucht will über die Zoofachgeschäfte jetzt nicht nur seine Tierbestattungssärge in Massivholz anbieten, sondern über diese Schiene auch den Bestattungsservice bekannt machen, den man zu bieten hat. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, den verstorbenen Liebling im Krematorium einäschern lassen und anschließend bestatten zu lassen. Auch hier hilft ANUBIS weiter.
Roland Merker von ANUBIS beschäftigt sich schon lange Zeit mit dem Thema "Tierbestattung" Für ihn stand es nie zur Debatte, die Promenadenmischlingsdame Mary, die seit vier Jähren in seiner Familie lebt, nach ihrem Tod durch eine Verwertungsanlage "entsorgen" zu lassen. Ein Heimtier gibt dem Menschen Warme, Zuneigung und oftmals Trost Deshalb plädiert ANUBIS für einen Abschied mit Wurde und bietet als erstes Unternehmen ein umfassendes Produkt- und Serviceangebot für den Tierbestattungsbereich, wie Massivholzsärge speziell für Tiere und einen Bestattungsservice an - zum Beispiel für die Beerdigung auf dem eigenen Grundstuck des Tierhalters.
Das Heimtier im Garten zu vergraben, ist illegal? Das ist nicht ganz korrekt! ANUBIS hat sich mit der Thematik der Bestattung auf dem eigenen Grund beschäftigt Tatsächlich ist es bei Beachtung verschiedener Voraussetzungen laut Gesetzgebung (Tierkörperbeseitigungsgesetz) erlaubt, Tiere auf dem eigenen Grundstück zu bestatten. Hierbei unterstützt ANUBIS den Tierfreund in seiner schweren Stunde mit dem Bestattungsservice Auf Wunsch holt man das verstorbene Heimtier vom Tierarzt ab, falls das Tier dort eingeschläfert worden ist. Aber auch für Tierfreunde ohne eigenen Garten gibt es die Möglichkeit eines Abschieds in Respekt und Würde. Daß sich zunehmend mehr Tierfreunde dafür entscheiden, beweist die steigende Zahl von Tierfriedhöfen. Hiervon gibt es bundesweit mittlerweile knapp 40 ANUBIS wird ab Mai 98 seinen ersten Tierfriedhof in einem 500 Jahre altem Schloßpark namens "Himmelgarten" in Grünsberg bei Nürnberg eröffnen. Geplant für 1998 ist auch die Eröffnung eines zweiten ANUBIS- Tierfriedhofes bei Erfurt in Thüringen.
Kritiker werden nun die Bilder der Mausoleen amerikanischer Tierfriedhöfe im Kopf haben. Dies sind extreme Auswüchse, die in keiner Weise mit deutschen Tierfriedhöfen zu vergleichen sind. Hier findet man viele kleine Gedenkstätten, teilweise mit sehr emotionalen Grußworten, umgeben von viel Grün und Ruhe.
Nicht nur ältere Menschen lassen ihre oft langjährigen Weggefährten auf dem Tierfriedhof bestatten. Auch viele Familien mit Kindern entscheiden sich für diese Form des Abschiedes vom Heimtier. Psychologen bestätigen, daß der richtige Umgang mit dem Tod des Heimtieres für die Entwicklung von Kindern sehr wichtig sein kann. Das verstorbene Tier schnellstmöglich zu ersetzen oder das Kind mit gutgemeinten, jedoch unehrlichen Erklärungen zu trösten, ist nicht unbedingt der beste Weg.
ANUBIS bietet Tierfreunden Unterstützung beim Abschied von seinem treuen Weggefährten. Aus massivem Kiefernholz sind die Behältnisse gebaut, die es auch in kleinen Größen für Hamster oder Vögel gibt, bis hinzu zu den Modellen für die größeren Lieblinge, wie z.B. Hunde. Selbstverständlich wird bei ANUBIS genauestes darauf geachtet, daß ausschließlich biologisch abbaubare Materialien verwendet werden. Die Behältnisse gibt es in zwei verschiedenen Formen und Farben: in naturbelassenem Kiefernholz oder in der Farbe Dunkelblau, in einer klassischen Form und pyramidenförmig. Produziert werden die Tiersärge in Deutschland.
Auf einem Baumwollkissen im Inneren des Sarges kann der Liebling zur Ruhe gebettet werden. Vielleicht möchte man auch das Lieblingsspielzeug oder die Leine des treuen Weggefährten beilegen. Ganz klar distanziert sich ANUBIS von der Vermenschlichung der Heimtiere. Obwohl viele Heimtiere mittlerweile oftmals die Rolle eines Partners einnehmen, appelliert Roland Merker an die artgerechte Haltung und die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Tiere.
| ANUBIS - Name mit Hintergrund |
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Aus der ägyptischen Mythologie
Roland Merker, Gründer der Firma ANUBIS, hat sich lange mit der Auswahl des Namens für sein Unternehmen beschäftigt. Er sieht sich nicht einfach als Hersteller von Tiersärgen. "Hilfe für den Tierfreund" möchte er anbieten und dies zukünftig auf verschiedene Dienstleistungen ausweiten. So ernsthaft wie Roland Merker das Ziel seines jungen Unternehmens beschreibt, so intensiv hat er sich mit der Namensfindung beschäftigt. Im Gegensatz zu vielen Namensschöpfungen für Produkte und Unternehmen ist ANUBIS keine künstliche Kreation.
Der Name ANUBIS hat seinen Ursprung in der ägyptischen Mythologie. Besonders häufig wird ANUBIS in Aufzeichnungen aus der Zeit 3000 bis 2200 vor Christus, also im alten Reich, erwähnt. Dort begleitete der gleichnamige Gott die Toten (Menschen und Tiere) auf ihrem Weg in das Totenreich und fungierte als treuer Wächter ihrer Grabstätten. Die Ägypter glaubten an das Leben nach dem Tod und gingen deshalb mildem Tod sehr natürlich um. Der Kult um ANUBIS war Bestandteil der ägyptischen Geschichte durch alle Phasen bis zu den Ptolomäern.
Wie viele andere Götter der Ägypter wurde auch ANUBIS als eine menschliche Gestalt mit einem Tierkopf dargestellt. Darstellungen von ANUBIS, der menschliche Gott mit dem Hundekopf, sind in vielen ägyptischen Kultstätten zu finden, so beispielsweise auch in Luxor.
Religionen früherer Zeiten zeichneten sich durch die Verehrung der Natur und der Tiere aus. Als die Menschen zunehmend das Gefühl bekamen, die Natur zu verstehen und zu beherrschen, schwanden die Geheimnisse der täglich stattfindenden "Naturwunder" (Nebel, Gewitter etc.). Diese allmähliche Erweiterung des Bewußtseins hatte zur folge, daß sich auch die Vorstellung von den Gottheiten änderte. Der Anthropomorphismus verdrängte die überlieferten Vorstellungen nicht abrupt, sondern vollzog sich schrittweise. "Produkte" dieser Phasen sind eben diese Götter in menschlicher Gestalt mit Tierköpfen.
So wie der ägyptische Gott die Toten begleitete, möchte auch die Firma ANUBIS die Besitzer von Heimtieren begleiten beim Abschied von ihrem verstorbenen Liebling. In Anlehnung an den Ursprung des Namens bietet ANUBIS auch Tiersärge in Pyramidenform an.
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Quelle: ZZA 5/1998 Seite 70 |