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VDA und Vitakraft: Jugendpreis "Forschung für Aquaristik und Terraristik" Erstaunliche Ergebnisse
Am 15. Mai war es soweit: Die Sieger des ersten Jugendpreises "Forschung für Aquaristik und Terraristik" wurden im bayrischen Günzburg der Öffentlichkeit vorgestellt. Vor dem Forum des VDA-Bundeskongresses wurden die jugendlichen Schöpfer der drei Preisarbeiten in der Stadthalle von Günzburg geehrt.
Präsident Joachim D. Matthies dankte einleitend dem Sponsor und Mitorganisator Vitakraft für seine Bereitschaft, die Idee der Jugendförderung durch diesen Forschungspreis tatkräftig und auch finanziell zu unterstützen. Der VDA habe sich in der Zusammenarbeit mit Vitakraft bei der Vorbereitung und Durchführung dieses Wettbewerbes sehr wohlgefühlt. Der Verband habe sich in seiner Bedeutung als größte Organisation von Aquarianern in Deutschland während der Kooperation sehr ernst genommen gefühlt.
Rolf Cassou, Mitglied der Geschäftsleitung des Sponsors Vitakraft, stellte in einer kurzen Ansprache die Bedeutung der Förderung der Jugend für alle gesellschaftlichen Institutionen dar. Das Unternehmen Vitakraft sieht hier eine gesellschaftspolitische Verantwortung, die es z.B. durch eine Sponsorenschaft wie bei diesem Wettbewerb wahrnimmt. Leitlinie der Firmenphilosophie ist die Förderung der artgerechten und verantwortungsvollen Heimtierhaltung: "Das Wissen um deren naturwissenschaftliche Grundlagen kann uns nur die Forschung näherbringen."
Matthies, der als Präsident des VDA den ersten Jugendpreis Forschung ins Leben gerufen hatte, und Cassou gratulierten den Preisträgern herzlich und überreichten die Siegerurkunden. Alle Preisträger hatten Gelegenheit, dem Publikum kurz die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit vorzustellen. Trotz des anfänglichen Lampenfiebers sonnten sich die Jugendlichen bald im Beifall der Versammlung.
Den dritten Preis, dotiert mit beachtlichen 2.000 Mark, errang die 14jährige Schülerin Beate Rinninger aus Attenhausen. Sie hatte eine umfangreiche Forschungsarbeit über die Körpersprache der Zierfische eingereicht. Der zweite Preis über 3.000 Mark ging an Thomas Fischer aus Weidenberg. Er hat die Auswirkungen einer rein vegetarischen Ernährung bei Süßwasserkrebsen untersucht und herausgefunden, daß diese Ernährung derjenigen mit tierischen Eiweißen unterlegen ist. Das Dreiergespann Sebastian Adam, Christian Kapaun und Alexander Hicks aus Nürtingen sind die Sieger dieses ersten Jugendpreises Forschung. Die Schüler nahmen überglücklich den ersten Preis in Form eines Schecks über 5.000 Mark aus den Händen von Cassou entgegen. Ein stattlicher Preis, den die jungen Herren natürlich brüderlich durch drei teilen werden. In ihrer Forschungsarbeit über innovative Techniken im Bereich der Meerwasseraquaristik haben sie ein einfaches, aber höchst effizientes System zum Betreiben eines Meerwasseraquariums vorgestellt.
Einen Großteil ihrer Freizeit haben alle Teilnehmer an diesem Wettbewerb im vergangenen Jahr geopfert, um zu beobachten, zu vergleichen, zu analysieren und zu recherchieren.
Gerechnet hatte keiner der Preisträger damit, zu den Siegern dieses höchst anspruchsvollen Wettbewerbs zu zählen. Um so größer war dann die Überraschung und Freude, als der erste Glückwunsch vom Sponsor Vitakraft ins Haus flatterte und die Einladung des VDA zum Bundeskongreß nach Günzburg kam.
Das Konzept für diesen ersten Jugendpreis "Forschung für Aquaristik und Terraristik" war gemeinsam vom Präsidium des VDA und Vitakraft erarbeitet worden. Auf die Ausschreibung im vergangenen Jahr hatten sich mehr als 50 Jugendliche zur Teilnahme angemeldet. Und auch die Teilnehmer, die nicht zu den glücklichen Siegern zählen, haben eine Anerkennung für ihre Arbeit bekommen: Zusammen mit der Teilnahmeurkunde erhält jeder Teilnehmer einen Überraschungspreis von Vitakraft.
Quelle: ZZA 7/1999 Seite 35 |