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Tierschutzzentrums Weidefeld__Erste Bewohner zogen in die Reptilienstation

Dieser Königspython gehört zu den Neuankömmlingen im Tierschutzzentrum Weidefeld. Foto: Deutscher Tierschutzbund e.V.

In die neue Reptilienstation im Tier-, Natur- und Jugendzentrum Weidefeld des Deutschen Tierschutzbundes sind die ersten Tiere eingezogen.

Einen Leopardgecko, zwei Kornnattern und zwei Königspythons übernahm das Zentrum am Wochenende aus dem Tierheim Essen. Ebenso zwei Bartagamen und zwei griechische Landschildkröten aus dem Tierheim Schleswig. Reptilien stellen die Tierheime vor große Herausforderungen, da dort meist die nötige Infrastruktur fehlt. Die Reptilienstation soll die Tierschutzvereine entlasten und bei der Unterbringung behördlich beschlagnahmter Tiere einspringen. Gleichzeitig soll sie zeigen, wie artgerechte Reptilienhaltung umgesetzt werden kann und damit auch Grundlagenarbeit für die Mitgliedsvereine des Deutschen Tierschutzbundes leisten.

Auf insgesamt 400 qm kann das Reptilienhaus im Tierschutzzentrum Weidefeld Reptilien, die beschlagnahmt, ausgesetzt oder abgegeben wurden, tiergerecht unterbringen. Dazu wurden im letzten Jahr großzügige Terrarien, eine Quarantäne- und Krankenstation sowie Teichanlagen mit Innen- und Außenbereichen errichtet. Eine überdachte Freianlage für Wasserschildkröten befindet sich im Bau und wird den Tieren rechtzeitig zur wärmeren Jahreszeit zur Verfügung stehen. Soweit möglich, will das Zentrum die aufgenommen Reptilien in sachkundige Hände vermitteln. Schwer bis gar nicht vermittelbare Tiere, die dauerhaft in Weidefeld ein Zuhause finden, sollen auf die Problematiken bei der Reptilien-Haltung aufmerksam machen und gleichzeitig interessierten Privathaltern zeigen, wie eine artgerechte Unterbringung aussehen muss.