22. ZZF-Fachsymposium__Wissenswertes über „Hundeernährung heute“

Über "Hundeernährung heute" diskutieren Futtermittelhersteller, Ernährungsexperten und Zoofachhändler auf dem 22. ZZF-Fachsymposium.

Noch nie war Hundeernährung so vielfältig. Der Markt für Hundefutter erlebt starke Umwälzungen, Hundebesitzer diskutieren die „richtige“ Ernährung ihrer Vierbeiner mit großer Leidenschaft – eine Herausforderung für die Zoofachbranche und die Tierärzte. Klarheit schafft das 22. ZZF-Fachsymposium, das am 21. und 22. Oktober 2017 gemeinsam mit den Tierärzteverbänden bpt und BbT veranstaltet wird.

Das Symposium in Kassel wendet sich Zoofachhändler, Tiernahrungshersteller sowie an beamtete und praktische Veterinäre. Zu den Referenten gehören ausgewiesene Ernährungsexperten. Erläutert werden außerdem Fragen zur korrekten Deklaration.

Heimtierhalter prüfen heute sehr genau, was sie an ihr Tier füttern. Inhaltsstoffe, ihre Herkunft und Verarbeitung spielen eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung. Je mehr Menschen auf ihre eigene Ernährung achten, umso mehr tun sie das auch bei Heimtierfutter. Alternative Fütterungsformen wie selbst zubereitete Mahlzeiten, aber auch vegetarisches Futter haben an Bedeutung gewonnen. Umso wichtiger ist es für Zoofachleute und Veterinäre, ihr eigenes Wissen auf den aktuellen Stand zu bringen. Dabei gilt es auch, Heimtierhalter über alte und neue Mythen fachlich aufzuklären, um Fehl- und Mangelernährung zu verhindern.

„Fett, Protein, Vitamine und so – Grundlagen der Ernährungslehre und Futtermittelkunde“ vermittelt Priv. Doz. Dr. Petra Kölle (Oberärztin Ernährungsberatung; Medizinische Kleintierklinik der LMU München) zum Auftakt des ersten Veranstaltungstages. Sie hält auch den zweiten Vortrag des Tages unter dem Titel „Der Hund – immer noch Wolf!? – Abstammung, Domestikation, Anatomie, Physiologie, Verhalten“.

Im Anschluss daran setzt sich Dr. med. vet. Melanie Thes mit zwei wesentlichen Fragen auseinander: „Was braucht der? - Bedarfsgerechte Fütterung in der Praxis“ lautet der Titel ihres ersten Referats. Im zweiten Referat setzt sie sich damit auseinander, ob eine vegetarische oder vegane Hundeernährung überhaupt möglich ist. Thes hat die Zusatzbezeichnung „Ernährungsberatung Kleintiere“ erworben und ist Inhaberin von Futtermedicus, Fürstenfeldbruck.

Spannend wird es auch beim Vortrag von Dr. med. vet. Julia Fritz. Die Fachtierärztin für Tierernährung und Diätik ((Diplomate ECVCN, Zusatzbezeichnung „Ernährungsberatung Kleintiere“) setzt sich mit „BARF – Was ist das? Wie geht das?“ auseinander. Fritz ist Autorin des Sachbuches „Hunde richtig barfen“ und betreibt mit napfcheck, Planegg, individuelle tierärztliche Ernährungsberatung.

Zum Abschluss des ersten Tages gibt Dr. Stephan Dreyer (Diplom-Agrarbiologe; 3er FachMarketing, Böhl-Iggelheim) einen Überblick: „Was es nicht alles gibt! - Trocken, nass, halbtrocken, Premium, Allein- und Ergänzungsfutter, Medizinal- und Diätfuttermittel, …“ lautet das Thema seines Referats.

Mit Dr. Dreyer beginnt auch der zweite Veranstaltungstag: Mit „Was muss, was darf drauf stehen?“ führt er durch das Dickicht der vorschriftsmäßigen und kundenfreundlichen Deklaration. Im Anschluss daran beleuchtet Stephan Schlüter, Geschäftsführer der Agentur takefive-media GmbH, Velbert (u.a. futtertester.de und egesa-zookauf e.G. und ZOOMA Zoofachmarkt Beteiligungs GmbH) unter der Überschrift „Überall zu bekommen!“ den Markt für Hundefutter.

Bei der abschließenden Podiumsdiskussion mit allen Referentinnen und Referenten geht es um die Frage „Und wie füttert man nun richtig?“

Weitere Details zum Programm und zur Anmeldung in Kürze auf www.zzf.de