Lucy Balu__Für urbane Katzenhalter

Lucy Balu, Hersteller von hochwertigem Katzenzubehör, hat die Produkte bisher hauptsächlich über seinen Online-Shop vertrieben. Das Label hat in München einen eigenen Laden eröffnet und kürzlich auch mit einem Pop-Up-Store Erfahrungen gesammelt.
Während des Oktoberfestes 2025 präsentierte sich Lucy Balu drei Wochen lang mit einem sogenannten Pop-Up-Store mitten in der Münchner Innenstadt am Rindermarkt. „Das Konzept hochwertiger Katzenausstattung in stylishem Ambiente und in moderner Optik kam sehr gut an – auch international. Wir hatten sehr viele Touristen im Laden“, schildert Firmengründer Sebastian Frank diese Aktivität.
Besonders auffällig war ein riesiges Katzenbett vor dem Geschäft, das Passanten eine Auszeit bot und manche direkt in das Geschäft lockte. Für den Pop-Up-Store musste man sich bei der Stadt bewerben, die diese Location nur an Start-up-Unternehmen vergibt. „Wir haben uns sehr gefreut, den Zuschlag bekommen zu haben. So konnten wir unser Verkaufskonzept noch besser testen“, sagt Frank.
Schritt in den Handel
Der Pop-up-Store ist nämlich nicht die einzige Erfahrung mit einem stationären Fachgeschäft. Bereits im April 2025 hat Lucy Balu den Schritt in den Handel gewagt. Im Gärtnerplatzviertel, ebenfalls zentral gelegen in der Münchner Innenstadt, hat Lucy Balu passende Räumlichkeiten gefunden. Der „Cat Concept- Store“, wie Frank das Geschäft nennt, befindet sich direkt neben dem Firmenbüro – eine perfekte Kombination.
„Der Laden wird sehr gut angenommen und unsere Kunden und Fans reisen teilweise aus Österreich an, um bei uns Produkte nochmal anders zu erleben als nur im Onlineshop“, erzählt Frank begeistert. Für viele sei es wichtig, die Produkte physisch zu erleben. So könne die Qualität und die Ausführung besser erfasst werden.
Frank und sein Unternehmenspartner Dr. Mathias Wahrenberger, die die Marke 2019 gemeinsam gegründet haben und inzwischen zehn bis 15 Mitarbeiter beschäftigen, wollten schon länger einen eigenen stationären Laden eröffnen. Mit 25 Quadratmetern Verkaufsfläche und nochmals 25 Quadratmetern Lager sei er ideal von der Größe und optimal, was die Lage betrifft.
„Unsere Zielgruppe ist hier zuhause“
„Das Viertel ist perfekt für den Katzenladen, denn im Umfeld gibt es viele kreative, inhabergeführte Geschäfte. Unsere Zielgruppe ist hier Zuhause“, sagt Frank. Das kleine Fachgeschäft sollte schon mehr sein als ein Showroom, schließlich ist das Sortiment inzwischen gewachsen. Neben den bekannten Katzenmöbeln wird die von Lucy Balu exklusiv entwickelte „Hello Kitty“-Kollektion präsentiert – Spielzeug, Transportzubehör sowie verschiedene Lifestyle-Produkte, darunter ausgefallene Katzen-Postkarten, Schlüsselanhänger oder Tracker- Halsbänder.
Neu im Sortiment sind Lucy Balu-Snacks aus 100 Prozent gefriergetrocknetem Fleisch beziehungsweise Fisch sowie eine Katzenstreu auf Basis von Tofu. „Die Streu in Pelletform ist sehr leicht, absolut staubfrei und wasserlöslich“, beschreibt Frank die Vorteile des Produktes. Sie ist in zwei Varietäten mit Lavendelduft und geruchslos erhältlich.
Ausgesuchte Lieferanten
Lucy Balu arbeitet mit verschiedenen, sorgfältig ausgesuchten Lieferanten zusammen, die die Produkte für das Unternehmen herstellen; Design und Entwicklung stammt überwiegend von den beiden Firmeninhabern. Lucy Balu, das merkt man beim Betreten des Ladens, richtet sich an urbane Katzenhalter, die offen und innovativ sind. „Wir sind überzeugt, dass der Katzenmarkt unterschätzt wird und dass hier noch einiges Potenzial drinsteckt“, sind die beiden Firmengründer überzeugt.
Ihr Geschäft hat von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr geöffnet und wird von unterschiedlichen Mitarbeitern aus dem Online-Shop betreut. „Ganz wichtig ist uns unsere Community, die sich Lucy Balu über den Online-Shop aufgebaut hat. Für viele davon ist es jetzt ein besonderes Event, uns in München zu besuchen. Manche verbinden es gleich mit einem Urlaub“, freut sich Frank.
Sabine Gierok
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