Schlechtes Urteil bei TestBILD__Hundt verlangt Gegendarstellung

  Die aktuelle Ausgabe von TestBILD hat zehn Katzenfuttermittel getestet, darunter auch vier BARF-Produkte. Kritisiert wurden bei diesem „Trendfutter“ nicht nur Hygieneprobleme und Keimbelastungen, sondern auch mangelnde Nährstoffe. Anbieter Hundt sieht sein Produkt ungerechtfertigt in Misskredit gebracht.    

Der Katzenfutter-Test der jüngsten TestBILD-Ausgabe - erschienen am 16. September - untersucht nicht nur sechs verschiedene Nassfutter-Sorten, sondern auch vier BARF-Produkte, die allesamt wenig gut abschneiden. In erster Linie wird dem BARF-Futter ein „Hygienerisiko“ attestiert. Dies entstünde durch die Unterbrechung der Kühlkette, was dann zu einer hohen Keimbelastung führe. Während diese Verkeimung für das gesunde Tier nicht von Bedeutung sei, könnte sie aber für Halter durchaus schädlich sein. Auch der Nährstoffgehalt wäre bei den getesteten Produkten nicht ausgewogen und für das Tier nicht optimal.

Andreas Hundt, Geschäftsführer des Futtermittelanbieters Hundt, Wuppertal, hat auf das negative Testergebnis seines Produktes „Petman 4Cats Rind & Huhn“ sofort reagiert und verlangt „eine Gegendarstellung für unklare und falsche Behauptungen im Bericht“. In einem Brief an die TestBILD-Redaktion erklärte Hundt: "Sowohl auf unserer Homepage www.petman.de als auch auf dem Etikett wird das Produkt eindeutig als Ergänzungsfuttermittel bezeichnet. Sie behaupten, dass wir suggerieren, es handle sich um eine Vollnahrung, doch das ist nicht der Fall und wir können uns nicht erklären womit Sie diese Behauptung begründen.“ Weiter bemängelt Hundt die Ermittlung der Keimbelastung, die er als „geradezu lächerlich“ bezeichnet. Auch über welche Kanäle die Produkte bezogen worden sind, gehe aus dem Testbericht nicht hervor.