Wichtiger Schritt zur Bekämpfung__Zulassung für Vogelgrippe-Impfstoffe

Boehringer Ingelheim hat die europäischen Zulassungen für die Vogelgrippe-Impfstoffe Vaxxitek HVT+IBD+H5 und Vaxxinact H5 durch die Europäische Kommission erhalten. Beide Impfstoffe, so das Pharma-Unternehmen, immunisieren Hühner und Puten und Vaxxinact H5 zusätzlich noch Enten gegen das H5-Vogelgrippevirus.
„Grenzüberschreitende Tierseuchen wie die Vogelgrippe werden weiterhin eine Bedrohung darstellen, daher sind neue Ansätze zur Bekämpfung dieser Infektionskrankheiten bei Tieren, insbesondere bei Nutztieren, zunehmend wichtig. Boehringer Ingelheim investiert weiterhin in Forschung und Innovation und ist bereit, Regierungen, Gesundheitsbehörden und Produzenten mit Impfstoffen und Expertise in der Überwachung sowie beim Aufbau robuster Krankheitsbekämpfungspläne zu unterstützen“, sagt Armin Wiesler, Leiter des Geschäftsbereichs Tiergesundheit und Mitglied des Vorstands.
Seit 2021 hat die hochansteckende Aviäre Influenza H5 weltweit beispiellose Ausbrüche verursacht, die sich über die meisten Kontinente ausgebreitet und massive Verluste in der Geflügelhaltung zur Folge hatten. Die Ausbrüche haben neue Regionen wie Lateinamerika und sogar die Antarktis erreicht.
Vaxxitek HVT+IBD+H5 und Vaxxinact H5 sind sogenannte Diva-Impfstoffe (Differentiate Infected from Vaccinated Animals), die eine wichtige Rolle bei der Überwachung von Krankheitsausbrüchen spielen können, teilt Boehringer Ingelheim mit. Sie verfügen über einen Biomarker, der die Immunantwort auf die Impfung von Antikörpern von jenen abgrenzt, die durch eine Infektion verursacht werden. In Kombination mit Überwachungsmaßnahmen seien sie entscheidend, um das Risiko von Handelsbeschränkungen zu verringern, da sie es Exporteuren und Importeuren ermöglichten, zwischen geimpften und infizierten Tieren zu unterscheiden, so das Unternehmen weiter.
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