ZZF-Symposium__Was sind wichtige Indikatoren für das Tierwohl?

Foto: WZF/Bilderwerk

   Am 9. und 10. November 2024 lädt der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) zur Fachtagung „Tierwohl in der Heimtierhaltung“ ein: Vorträge für Tierärzte, Zoofachhändler und andere Tier­experten rund um aktuelle Themen und Erkenntnisse stehen in Niedernhausen auf dem Programm.  

Heimtiere genießen in Deutschland einen hohen Stellenwert: Fast jeder zweite Haushalt und zwei Drittel aller Familien mit Kindern leben mit tierischen Mitbewohnern zusammen. Hunde, Katzen, Zierfische, Ziervögel oder Kleinsäuger – alle Heimtiere haben ihrer Art entsprechende Bedürfnisse. Was sind wichtige Indikatoren für das Tierwohl und wie lassen sich diese Indikatoren an Tierhalter vermitteln? Das ZZF-Symposium „Tierwohl in der Heimtierhaltung“ wird diesen und weiteren Fragen nachgehen.

Zur Fachtagung lädt der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) gemeinsam mit dem Bundesverband der beamteten Tierärzte (BbT), dem Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) und dem Arbeitskreis „Zoofachhandel & Heimtiere“ der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) nach Niedernhausen ein.

Am 9. und 10. November wird das ZZF-Symposium Tierwohl in der Heimtierhaltung Indikatoren des Tierwohls bei verschiedenen Tierarten in den Fokus stellen. Die Fortbildung richtet sich an Tierärzte, an Mitarbeitende im Zoofach­handel und in der herstellenden Industrie sowie an andere Tierexperten. Ein Hinweis für Tierärzte und Tierärztinnen: Das ZZF-Symposium wird mit acht ATF-Stunden bei der Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF) beantragt.

Hühner als Heimtiere im eigenen Garten liegen voll im Trend. Dr. Sabrina Kolbe vom Veterinäramt Landkreis Landshut wird die private Haltung von Hühnern mit dem Blick auf das Tierwohl in ihrem Vortrag aufgreifen. Über verschiedene Haltungsaspekte von Ziervögeln sprechen Diplom-Biologe Jürgen Hirt (BNA) und Dr. Thomas Bartels (Friedrich-Löffler-Institut).

Die beiden beliebtesten Heimtiere in Deutschland stehen bei den Vorträgen von Dr. Constanze Pape im Fokus: Die Tierärztin von der LMU München zeigt unter anderem auf, wie sich Anzeichen von Stress und Entspannung bei Hund und Katze erkennen lassen. Der Beitrag ihrer Kollegin von der LMU München, Dr. Anna-Caroline Wöhr, wird Indikatoren des Tierwohls bei Kleinsäugern vermitteln. Prof. Dr. Michael Pees (Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover) refe­riert zum Thema Reptilien und Dr. Henrike Seibel (Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik) beschäftigt sich beim ZZF-Symposium mit dem Tierwohl bei Zierfischen. Weitere Vorträge sind aktuell noch in Planung.

Die Teilnahmegebühr beträgt 199,- Euro pro Person ohne Übernachtung, für ZZF-Mitglieder 149,- Euro. Das vorläufige Programm sowie das Anmeldeformular sind online unter zzf-symposium.de abrufbar.