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EU-Tierschutz : EPO gefragt in Brüssel

EPO-Generalsekretär Roberto Henssen

Die Abteilung für Tierschutz bei der Europäischen Kommission wird die EPO als eine der ersten Organisationen um Input insbesondere zu Heimtierfragen bitten.

Andrea Gavinelli, Leiter der Abteilung für Tierschutz bei der Europäischen Kommission, hat in einem Gespräch mit EPO-Generalsekretär Roberto Hensen angekündigt, sich zukünftig stärker in den Bereich Heimtierhaltung einbringen zu wollen. Dabei sei der Input der EPO gefragt.

Die Abteilung für Tierschutz bei der Europäischen Kommission setzt eine Anweisung des neuen Kommissionspräsidenten um, die Gesetzgebung zu präzisieren und eindeutige (wissenschaftlich begründete) Argumente für Richtlinien und Vorschriften zu verwenden. EPO-Generalsekretär Roberto Hensen bestätigt, dass der Abteilungsleiter Andrea Gavinelli bereits in einigen Sitzungen emotionale Argumente von Nichtregierungsorganisationen aufgrund von fehlenden Belegen entkräftet habe. Im weiteren Gespräch sicherte Gavinelli zu, dass die EPO als eine der ersten Organisationen um Input insbesondere zu Heimtierfragen gebeten werde. Roberto Hensen hält es daher für wichtig, dass die Heimtierbranche „klare, faktenbasierte Argumente zu allen Aspekten des Handels liefert und darlegt, dass der Zoofachhandel in der Lage ist, sich selbst zu regulieren.“

Die European Pet Organization (EPO) vertritt die Interessen der nationalen Dachverbände der Heimtierbranche auf europäischer und internationaler Ebene, zu ihren Mitgliedern gehört auch der ZZF.