Zum Inhalt springen

Weihnachtsgeschäft : Facheinzelhandel verliert

Neue Liefer- und Serviceangebote des Online-Handels verändern das Konsumverhalten, so auch im zurückliegenden Weihnachtsgeschäft. Zu diesem Ergebnis kommt die Beratungsgesellschaft BearingPoint, die in Zusammenarbeit mit dem IHD-Institut auch 2015 Konsumentenbefragungen zum Status des Weihnachtsgeschäfts durchführte.

Ziel war es, genauere Erkenntnisse über das aktuelle Konsumentenverhalten im diesjährigen Weihnachtsgeschäft und das noch freie Umsatzpotential zu erhalten. Die Befragung erfolgte auf Deutschlands passagenstärksten Einkaufsstraßen und zeigte:

- Mehr als die Hälfte des Weihnachtsbudgets war eine Woche vor Weihnachten noch nicht ausgegeben;

- Neue Lieferangebote von Online- und Cross-Channel-Händlern verändern das Einkaufsverhalten der Konsumenten im Weihnachtsgeschäft: Verbraucher kauften ihre Geschenke später ein und kauften verstärkt im Online-Handel;

- Geplante Online Ausgaben wurden teilweise weit überschritten: In ausgewählten Städten überstiegen die bereits getätigten Online-Käufe die geplanten Online-Käufe um bis zu 18 Prozentpunkte;

- Facheinzelhandel war großer Verlierer im Online Weihnachtsgeschäft;

- Smartphones gewinnen weiter an Bedeutung: Bereits 32 Prozent nutzten das Smartphone zum Produktkauf im Weihnachtsgeschäft, dies entspricht einem Wachstum von 5 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr;

- Preissensibilität der Konsumenten im Weihnachtsgeschäft nahm deutlich zu.