Frösche
Dank ihrer langen Hinterbeine können Frösche weite Sätze machen. Ihr Kopf hat eine eher spitze Maulregion. Gesunde Froschhaut sieht glatt und feucht aus. Frösche leben in der Nähe von Wasser. Ihren Laich, das heißt die Froscheier, findet man in Gewässern zu Klumpen geballt. In Terrarien werden beispielsweise unterschiedliche Laubfroscharten sowie die bekannten farbenprächtigen Pfeilgiftfrösche gepflegt.
Kröten
Kröten haben einen eher plumpen, gedrungenen Körperbau. Ihre Hinterbeine sind kurz und dienen einer eher kriechenden Fortbewegung. Große Sprünge wie Frösche können Kröten nicht machen. Die Maulregion der Tiere ist abgerundet, die Kopfform damit auch gedrungener als bei Fröschen. Krötenhaut ist trocken und zeichnet sich durch die allseits bekannte unebene, warzige Oberfläche aus.
Sieht man Krötenlaich in einem Gewässer, so ist dieser in langen Schnüren angeordnet. Kröten leben im Übrigen an Land, lediglich ihre Eier legen sie im Wasser ab, damit sich die Jungtiere dort entwickeln können. Es gibt auch Kröten, die in Terrarien gehalten werden, etwa die Aga-Kröte oder die Colorado-Kröte.
Unken
Sie haben einen froschartigen, dabei abgeplatteten Körperbau. Ihre Hinterbeine sind lang und lassen auch Sprünge zu. An der Körperoberseite ist die Haut warzig wie die von Kröten, eine Besonderheit findet sich auf der Bauchseite: Sie weist grelle Tarnfarben auf. Dank dieser Tarnung können die Tiere Fressfeinde abgewehen. Unken haben dreieckige bis herzförmige Pupillen. Besonders beliebt in der Terrarienhaltung ist die Chinesische Rotbauchunke.
Da nicht alle Froschlurche die gleichen Ansprüche an ihren Lebensraum und seine Strukturierung, ihr Futter und ihre Pflege haben, sollte man sich in jedem Fall bei einem spezialisierte Zoofachhandel gut über die Tierarten informieren, die für die Terrarienhaltung geeignet sind.