Die Hornbach-Gruppe hat im ersten Quartal 2023/24 (Q1) einen Konzernumsatz von 1.773 Millionen Euro erzielt. Kaltes und regnerisches Wetter in ganz Kontinentaleuropa zum Start der Diy- und Gartensaison beeinträchtigte die Umsatzentwicklung besonders im März und April, teilt das Unternehmen mit. Im Mai habe der Umsatz angezogen und lag über dem Vorjahresniveau.
Das bereinigte EBIT ging im Vergleich zum Vorjahresquartal um 26,2 Prozent auf 109,4 Millionen Euro zurück, was auf die schwächere Umsatzentwicklung im März und April sowie den anhaltenden Inflations- und Kostendruck zurückzuführen ist. Das Ergebnis je Aktie sank im Q1 auf 4,15 Euro von 6,14 Euro im Vorjahr. Für das laufende Geschäftsjahr 2023/24 erwartet die Gruppe weiterhin einen Umsatz in etwa auf Vorjahresniveau (6.263 Millionen Euro) sowie ein bereinigtes EBIT, das um zirka fünf bis 15 Prozent unter dem Niveau des vorigen Geschäftsjahres (290,1 Millionen Euro) liegen könnte.
Im größten operativen Teilkonzern Hornbach Baumarkt (DIY-Einzelhandel), der zum 31. Mai 2023 insgesamt 171 Bau- und Gartenmärkte sowie Online-Shops in neun europäischen Ländern betrieb, sanken die Umsätze um 2,2 Prozent auf 1.667,6 Millionen Euro. In Deutschland ging der Nettoumsatz von Hornbach Baumarkt im ersten Quartal sogar um 5,2 Prozent auf 808,5 Millionen Euro zurück. Die Umsätze außerhalb Deutschlands stiegen um 0,8 Prozent.