Im laufenden Eigenverwaltungsverfahren der Hellweg- und Baywa-Bau- und Gartenmärkte sind Entscheidungen gefallen. Das teilte Thomas Feldmann von Feldmann Kommunikationsberater per Presseinformation mit. Nachdem sich bereits im Verlauf des Investorenprozesses abgezeichnet hatte, dass eine Gesamtlösung für das bestehende Filialnetz nicht möglich sein wird und die beiden Zentralen in Dortmund und Garching geschlossen werden müssen, konnte inzwischen für eine Reihe von Filialen Investoren gefunden werden. Diese übernehmen die jeweiligen Standorte einschließlich der dort beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
„Unser vorrangiges Ziel war und ist es, möglichst viele Standorte und damit möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Dass dies für einen Teil unseres Filialnetzes gelungen ist, ist angesichts der schwierigen Ausgangslage ein wichtiges Ergebnis des Investorenprozesses“, sagt Prof. Dr. Gerrit Hölzle, Co-Sanierungsgeschäftsführer von Hellweg und Baywa.
Bislang zeichnen sich für folgende Standorte konkrete Fortführungslösungen ab, die teilweise noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe stehen oder von einer finalen Einigung mit dem jeweiligen Vermieter abhängig sind:
BayWa Bau & Garten: Backnang, Bad Tölz, Bad Urach, Balingen, Burghausen, Dillingen, Grafenau, Herrenberg, Murnau, Nördlingen, Pfarrkirchen, Poing, Schwabmünchen, Viechtach, Weil, Weinsberg, Wolfratshausen
Hellweg: Beckum, Berlin-Tiergarten, Berlin-Yorckstraße, Brandenburg, Dahlwitz-Hoppegarten, Dorsten, Dortmund-Hacheney, Dortmund-Kley, Essen-Borbeck, Essen-Rellinghausen, Falkensee, Halberstadt, Iserlohn, Mechernich, Münster-Gievenbeck, Potsdam, Schmalkalden, Steinfurt.
Der Investorenprozess ist damit noch nicht abgeschlossen. Für weitere Standorte laufen derzeit noch Gespräche mit potenziellen Erwerbern. Ob und für welche zusätzlichen Filialen noch Lösungen erzielt werden können, steht derzeit noch nicht fest. Die nicht von Investoren übernommenen Filialen sollen bis Ende November 2026 geschlossen werden.