Nach langen Jahren, in denen der Online-Handel überdurchschnittliche Wachstumsraten erzielte und den stationären Handel immer stärker unter Druck setzte, scheint 2016 wieder das Jahr des stationären Handels zu sein, heißt es im „Holiday Newsletter #2“. Während sich Online-Wachstumsraten erstmals rückläufig entwickeln zeigt der stationäre Einzelhandel 2016 Stärke.
Die Befragung zeigt sechs zentrale Entwicklungen:
- Weihnachtsbudget rückläufig – Deutsche geben 2016 ca. 290 Euro für Weihnachtsgeschenke aus
- Die Hälfte des Weihnachtsumsatzes ist erst in der letzten Vorweihnachtswoche zu erwarten – insbesondere stationären Handel befindet sich im Aufwind
- Innenstadt-Formate rücken wieder stärker in den Fokus – deutliche Umsatzzuwächse im Fachhandel zu erwarten
- Preissensibilität der Konsumenten erstmals seit 4 Jahren deutlich rückläufig
- Cross-Channel-Handel als Wachstumstreiber im Weihnachtsgeschäft 2016 – Wechselwirkungen zwischen den Kanälen deutlich intensiviert
- Kunden denken nicht (mehr) in Kanälen – Kunden mit ähnlichen Anforderungen an On- und Offline-Handel.
Weitere Informationen sind per Mail an Weihnachten2016@IIHD.de erhältlich.
Der Handelsverband Deutschland (HDE) erwartet in der Summe für November und Dezember im Weihnachtsgeschäft 2016 erstmals Umsätze von über 90 Milliarden Euro, dies entspräche im Vergleich zum Vorjahr einem Wachstum von 3,9 Prozent. Der Dezember könnte demnach mit einem Umsatz von über 50 Milliarden Euro der stärkste Einzelhandelsmonat aller Zeiten werden.