Zum Inhalt springen

Weihnachtsgeschäft : Im Zeichen des Cross-Channel-Handels

Die rasanten Umsatzentwicklungen im Online-Handel hätten einen Peak erreicht, so BearingPoint und IIHD-Institut in ihrem Ausblick auf das Weihnachtsgeschäft 2016. Klarer Nutznießer sei dabei der stationäre Handel, der insbesondere durch eine kontinuierliche Erweiterung des Cross-Channel-Dienstleistungsangebots wieder an Bedeutung gewinnt.

Während das Umsatzwachstum der vergangenen Jahre insbesondere aus einem starken Online-Handel resultierte, erwarten BearingPoint und IIHD-Institut im Weihnachtsgeschäft 2016 im Vergleich zu den Vorjahren eher moderate Umsatzzuwächse im Distanzhandel. Ein deutliches Wachstum erwarten sie hingegen im Cross-Channel-Handel, getrieben von Services wie ‚Click&Collect’ und ‚Home-Delivery’, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen und insbesondere von jüngeren Käufergruppen heute als Standard erwartet werden.

Bereits im vergangenen Weihnachtsgeschäft nutzten 15 Prozent der Befragten ‚Click&Collect’-Services der Händler und knapp ein Viertel der befragten Personen gaben an, ‚Home-Delivery’ zu nutzen (vgl. IIHD Holiday Newsletter #2, 2015). Demnach wächst auch die Gruppe derjenigen Konsumenten, die keinen präferierten Einkaufskanals haben (+6 Prozentpunkte), insbesondere zulasten der reinen Online-Käufer.

Der stationäre Handel dominiert jedoch nach wie vor das Weihnachtsgeschäft. BearingPoint und IIHD-Institut prognostizieren für das Weihnachtsgeschäft 2016 einen Umsatzanteil des stationären Einzelhandels von 84,8 Prozent bei einer Zunahme der Umsätze in klassischen Non-Food Kategorien um 2,7 Prozent gegenüber 2015.

Auf der Basis ihrer statistischen Prognosemodelle erwarten sie für den Distanzhandel demnach einen Umsatzanteil von 15,2 Prozent, was gegenüber 2015 einem Wachstum von 0,1 Prozentpunkten (0,7 Prozent) entspricht.