Das amerikanische Familienunternehmen Mars unterstreicht seine langfristige Verbundenheit mit dem Wirtschaftsstandort Deutschland. In diesem Zusammenhang kündigt das amerikanische Familienunternehmen Investitionen in Höhe von rund 85 Millionen Euro in seine lokalen Standorte für 2026 und 2027 an. Das teilt das Unternehmen in einer Presseinformation mit. Diese Investitionsphase baut auf mehr als 150 Millionen Euro auf, die bereits zwischen 2021 und 2025 geflossen sind. Zusammen sollen sich die mehrjährigen Investitionen in Deutschland auf über 235 Millionen Euro belaufen. Ziel sei es, so das Unternehmen, technologische Innovationen voranzutreiben, Produktionsprozesse zu optimieren und die Wettbewerbsfähigkeit auf dem deutschen Markt langfristig abzusichern.
„Deutschland ist ein wichtiger Markt und ein industrieller Pfeiler für Mars in Europa. Mit diesen Investitionen stärken wir die Zukunftsfähigkeit unserer Standorte, setzen auf fortschrittliche Technologien und sichern damit gleichzeitig die verlässliche Herstellung weltweit beliebter Marken, die die Menschen hierzulande seit Generationen begleiten“, sagt Carsten Simon, Geschäftsführer von Mars Wrigley DACH. „Als Familienunternehmen denken wir in Generationen, nicht in Quartalen. Diese langfristige Perspektive bedeutet auch, verantwortungsvoll zu wachsen – und diese nächste Investitionsphase ist ein entscheidender Schritt, um unsere lokale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.“
Neue Beutelproduktion geplant
Mars ist seit rund 70 Jahren in Deutschland verwurzelt und investiert kontinuierlich in die Modernisierung seiner Produktionskapazitäten, darunter auch am Standort Verden (seit 1959) in Niedersachen für Heimtiernahrung, teilt das Unternehmen mit. Dort werden die Marken „Whiskas“, „Sheba“, „Cesar“ und „Kitekat“ produziert. Der Standort ist zugleich das globale Zentrum für die Forschung an Nasstierfutter. In den vergangenen fünf Jahren (2021–2025) flossen nach Unternehmensangaben rund 59 Millionen Euro in die Infrastruktur des deutschen Tiernahrungsbereichs. Zu den Meilensteinen in Verden gehören eine neue Warenannahme, eine neue Siloanlage sowie modernisierte Büroräume. Bis Ende 2027 seien dort weitere Investitionen von über 18 Millionen Euro vorgesehen, unter anderem für neue Maschinen und Anlagen für die Produktion von „Sheba“-Multipacks, hebt das Unternehmen hervor. Zudem seien bis Ende 2027 Investitionen von rund sechs Millionen Euro in die Installation einer neuen Portionsbeutel-Verpackungslinie (Pouch-Linie) geplant.
Die laufenden Investitionen in die deutschen Standorte spiegeln das Engagement von Mars wider, „in Europa für Europa zu produzieren“, so die Pressemitteilung. Von hier werden die Verbraucher im Inland beliefert beziehungsweise Produkte in mehr als 100 Länder weltweit exportiert. In Deutschland ist Mars nach eigenen Angaben mit über 5.800 Mitarbeitenden an mehr als 90 Standorten und einem Jahresumsatz von über zwei Milliarden Euro vertreten. Zum Heimtierbereich des Unternehmens gehören die Tiernahrungsmarken „Sheba“, „Whiskas“, „Cesar“ und „Royal Canin“ sowie Tiergesundheitsleistungen durch Anicura und Antech.