Die Firma Desdogs, die hinter der Marke „Dogstyler“ und den gleichnamigen 19 Franchise-Märkten in Deutschland und Österreich steht, hat ernsthafte Probleme. Darüber hat bereits der Soester Anzeiger berichtet. Beim Amtsgericht Arnsberg ist nun das Insolvenzeröffnungsverfahren für Desdogs eingeleitet worden. Der Marsberger Rechtsanwalt Wilfried Pohle wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. „Das vorläufige Insolvenzverfahren ist eingeleitet. Die Franchisegeschäfte sind davon nicht betroffen, da die Franchisepartner eigenständige Vertragspartner sind. Die Probleme mit dem polnischen Hauptlieferanten konnten wir klären, sodass die Märkte weiter beliefert werden können“, erklärt Pohle gegenüber dem zza.
Betroffen von der Insolvenz ist die Desdogs GmbH unter der Geschäftsführung von Bert Destrooper. Dazu gehört auch der Fachmarkt in Soest sowie der Online-Handel. Das Unternehmen, das sich auf Transportsysteme für Hunde im Auto und auf Hundebetten spezialisiert hat und als Franchisegeber fungiert, beschäftigt aktuell 21 Mitarbeiter. „Die Mitarbeiter sind motiviert, stehen zu dem Unternehmen und wollen den Geschäftsbetrieb aufrechterhalten“, so Pohle weiter. Generell arbeite man mit dem Unternehmen vertrauensvoll zusammen. Ein Investor oder Käufer ist bislang noch nicht gefunden.
Erst vor zwei Jahren zum zehnjährigen Firmenbestehen ist die Unternehmens-Zentrale von Ampen nach Soest umgezogen. Das ehemalige Opel-Autohaus am Westenhellweg wurde dafür aufwändig saniert. Die Zentrale mit dem Store galt als Aushängeschild des Unternehmens.