China ist für Bewital bereits seit vielen Jahren ein wichtiger Wachstumsmarkt, teilt das Unternehmen in einer Pressinformation mit. „Die Nachfrage nach unseren Produkten in China entwickelt sich seit Jahren sehr positiv. Gleichzeitig wurden die Ausfuhr aus Deutschland und die Einfuhr nach China zunehmend schwieriger. Deshalb haben wir uns entschieden, mit einem eigenen Werk in China den nächsten Schritt zu gehen, um vor Ort verlässlich expandieren zu können“, erläutert Geschäftsführer Dr. Jürgen Wigger die Strategie.
Mit dem neuen Produktionsstandort möchte der Futtermittelherstellern seinen chinesischen Kunden eine höhere Versorgungssicherheit, ein breiteres Produktspektrum und eine noch größere Nähe zum Markt bieten. Gleichzeitig könne das Unternehmen künftig schneller auf die spezifischen Anforderungen und Wünsche chinesischer Kunden reagieren, so die Pressemitteilung weiter.
Beeindruckt zeigte sich Unternehmensführung von der Geschwindigkeit, mit der das Projekt in Weihai umgesetzt werden konnte. „Die Realisierung des Werkes inklusive der Genehmigung, Bestellung der Maschinen und Inbetriebnahme hat weniger als ein Jahr gedauert. Das hat uns sehr beeindruckt“, hebt Jan Philip Petershagen für die Geschäftsführung der Bewital-Gruppe hervor.
Das neue Werk verfügt über moderne Produktionsanlagen und zeichnet sich durch einen hohen Automatisierungsgrad aus. Bis zum Jahresende sollen in Weihai rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt werden. Eine Verlagerung der bestehenden Produktion aus Deutschland ist mit der Investition ausdrücklich nicht verbunden. „In China werden wir ausschließlich für den chinesischen Markt produzieren. In allen anderen Märkten sollen unsere Marken auch weiterhin für ‚Made in Germany‘ stehen“, betont Petfood-Geschäftsführer Bernd van der Linde.
Auch in China möchte Bewital, soweit es die regulatorischen Rahmenbedingungen ermöglichen, weiterhin Produkte aus deutscher Produktion anbieten. Das Sortiment aus Deutschland und die in Weihai hergestellten Produkte sollen sich ergänzen. Mit der Investition in Weihai will das Unternehmen die Grundlage für weiteres Wachstum in einem der bedeutendsten Märkte Asiens schaffen.
„2026 ist für uns ein bedeutendes Wachstumsjahr. Nicht nur in China. Vielmehr investieren wir auch in unserer unternehmerischen Heimat Südlohn-Oeding kontinuierlich und intensiv. Der aktuelle Ausbau von Werk 6 ist dafür ein deutlich sichtbares Beispiel“, so Wigger.