Die Untersuchung soll das Verständnis dafür vertiefen, welche Hürden Menschen bei der Erwägung einer Tieradoption erleben und wie gezielte Unterstützung dazu beitragen kann, dass mehr Tiere aus dem Tierschutz ein dauerhaftes, liebevolles Zuhause finden.
Die Befragten benennen als Hürden besonders häufig Sorgen um den Gesundheitszustand und die unbekannte Krankengeschichte des Tieres (33 Prozent), Unsicherheit über dessen Verhaltenshistorie (27 Prozent) und Zweifel, ob das Tier zum eigenen Haushalt passt (25 Prozent).
Deutsche vertrauen Tierheimen
Für den deutschen Markt zeigt die Umfrage einen klaren Ankerpunkt: Das Vertrauen in Tierheime und Tierschutzorganisationen ist hier laut Mars besonders ausgeprägt. Bei Ernährungsfragen nennen 36 Prozent der Deutschen Tierheime und Tierschutzorganisationen als vertrauenswürdige Informationsquelle – der höchste Wert aller untersuchten Märkte.
Auch der Wunsch, nach der Adoption weiterhin direkt Kontakt zum Tierheim halten zu können, ist in Deutschland überdurchschnittlich stark ausgeprägt. Genau hier setzt eine Kampagne an: Seit dem 21. September 2026 rückt eine 24-tägige Plakatkampagne in Hamburg Hunde und Katzen aus dem Tierheim Süderstraße in den Mittelpunkt. Die Aktion ist Teil des weltweiten Mars Global Adoption Weekend, das 2026 auf mehr als 30 Länder ausgeweitet wird und mehr lokale Tierheime als je zuvor unterstützt.
Botschaften geben Orientierung
Das Besondere: Die Motive bewerben nicht nur die Adoption, sie setzen zugleich an den realen Unsicherheiten künftiger Tiereltern an. Die Botschaften auf den Screens greifen konkrete Adoptionsbarrieren aus der Mars-Umfrage auf und geben Orientierung.
„Die Daten unserer Umfrage zeigen, dass der Wunsch zu adoptieren da ist, oft aber an Unsicherheiten scheitert“, sagt Andre Büge, Head of Communication Pet Nutrition bei Mars in Deutschland. „Für rund jede dritte befragte Person stellen fehlendes Wissen und Unsicherheiten rund um den Adoptionsprozess eine Hürde dar. In Hamburg setzen wir mit unserer Pilotkampagne genau dort an: Über prominente City-Screens rücken wir Tierheimtiere ins Rampenlicht und ermutigen dazu, sich vor Ort zu erkundigen.”
Neue Plattform
Um den Weg zu einer verantwortungsvollen Adoption zusätzlich zu erleichtern, startet Mars einen neuen Online Adoption Hub. Während in Deutschland vor allem der direkte Kontakt zu den Tierheimen als Adoptionsexperte geschätzt wird, unterstreichen die globalen Ergebnisse der Mars-Studie den weltweiten Bedarf an fundierter digitaler Begleitung – 47 Prozent der Befragten weltweit wünschen sich qualifizierten Expertenrat und 17 Prozent gezielte Online-Ressourcen.
Die neue Plattform schlägt genau diese Brücke: Sie bündelt wissenschaftlich fundierte Hinweise aus dem weltweiten Ökosystem von Mars Petcare sowie praxisnahe Leitfäden für alle Phasen vor und nach der Adoption, und soll künftigen frisch gebackenen Tiereltern helfen, häufige Unsicherheiten einzuordnen und die einzelnen Schritte der Adoption mit mehr Sicherheit zu gehen.