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ZZF-Position: Kein Verkauf von Tieren an Privatpersonen über den Versandhandel

Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl appelliert der ZZF an die Parteien, den Versandhandel mit Tieren zu verbieten. Unterstützt wird diese Tierschutzforderung von der Bundestierärztekammer, dem Deutschen Tierschutzbund e.V., Pro Wildlife e.V. und TASSO e.V.

Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl appelliert der ZZF an die Parteien, den Versandhandel mit Tieren zu verbieten. Unterstützt wird diese Tierschutzforderung von der Bundestierärztekammer, dem Deutschen Tierschutzbund e.V., Pro Wildlife e.V. und TASSO e.V.

Online-Käufer haben keine Möglichkeit, die Tiere vor der Anschaffung in Augenschein zu nehmen und können nicht fachkundig zu Haltung, Handling und Pflege beraten werden. Darüber hinaus haben private Käufer auch bei im Versandhandel erworbenen Tieren ein generelles zweiwöchiges Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen. Sie sind in der Regel jedoch nicht in der Lage, Tiere tierschutzgerecht zu verpacken und zu versenden. Daher fordert der ZZF gemeinsam mit den genannten Verbänden ein Verbot des Online-Versandhandels von Tieren an private Käufer. Tiere dürfen im Internet und in anderen Medien angeboten werden. Aber sie sollten persönlich im Zoofachmarkt, bei Tierschutzorganisationen bzw. im Tierheim oder in der Zuchtstätte des jeweiligen Anbieters übergeben werden. Dabei kann der Tierfreund sich von der Seriosität des Anbieters überzeugen und der Vermittler sichergehen, dass er das Tier in verantwortungsvolle Hände gibt.

> Positionspapier: Kein Versandhandel mit Tieren