Leidet das Kaninchen erstmal an einer gefährlichen Infektionskrankheit, ist ihm kaum noch zu helfen. Nur eine Impfung kann das Kaninchen richtig schützen. Sie ist immer dann erforderlich, wenn die Tiere nicht völlig getrennt von der Außenwelt in einem Haus gehalten werden.
Zu den Krankheiten, die das Leben der Hauskaninchen bedrohen können, gehören in erster Linie der so harmlos klingende echte Kaninchenschnupfen, die gefürchtete Myxomatose und die meistens innerhalb von Stunden tötende Chinaseuche (RHD). Diese Krankheiten lassen sich nicht behandeln, erkrankte Tiere sind also übel dran.
Den Tierarzt fragen
In jedem Fall sollte der Haustierarzt zu Rate gezogen werden. Er kennt die aktuelle Seuchenlage in seinem Praxisbezirk, weiß also, gegen was man impfen sollte.
Die eigentliche Impfung ist dann schnell gemacht. Meistens ist eine Grundimpfung erforderlich, gefolgt von einer weiteren in einigen Wochen. Das ist je nach Impfstoff etwas verschieden. Dann sollte man in der Regel jährlich nachimpfen lassen.