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Katzenverordnung in Wiesbaden : Landeshauptstadt will Katzenschutz in Hessen voranbringen

Astrid Wallmann (CDU), Dr. Cristeta Brause (Tasso), Kristine Conrad (BMT), Mike Ruckelshaus (Tasso), Dr. Hans-Jürgen Kost-Stenger (Landestierschutzverband Hessen), Dr. Madeleine Martin (Hessische Landesbeauftragte für Tierschutz) und Ursula Hammann (Bündnis 90/Die Grünen) vor dem Kastrationsmobil.

Neben 22 weiteren hessischen Kommunen hat auch Wiesbaden im Dezember 2017 eine Kastrationspflicht für Freigängerkatzen eingeführt. Tierschützer hoffen nun, dass dies den Entscheidungsfindungsprozess in Hessens Städten und Gemeinden großflächig voranbringen wird.

Wiesbaden will etwas gegen das Leid freilebender, verwilderter Katzen tun. Aus diesem Grund hat die hessische Landeshauptstadt vor kurzem eine Katzenschutzverordnung erlassen. Diese schreibt vor, dass Freigängerkatzen kastriert, gekennzeichnet und registriert sein müssen. Jetzt bekommt die Stadt Unterstützung: Das Bündnis „Pro Katze“, ein Zusammenschluss der Tierschutzorganisationen Tasso, Bund gegen Missbrauch der Tiere und Vier Pfoten, stellt 5.000 Euro für die Kastration der Katzen bedürftiger Menschen aus Wiesbaden zur Verfügung. Hierfür steht das Kastrationsmobil des Landestierschutzverbandes Hessen bereit. Das Bündnis „Pro Katze“ hofft nun, dass viele weitere deutsche Städte eine kommunale Verordnung nach dem Wiesbadener Vorbild auf den Weg bringen werden.

Über weitere Notwendigkeiten und Schritte im hessischen Tierschutz, über die Konsequenzen der in Wiesbaden geltenden Katzenschutzverordnung, über Maßnahmen zur Unterstützung bedürftiger Tierhalter in Wiesbaden und für den Schutz freilebender, verwilderter Katzen informierten am 25. Januar MdL Ursula Hammann (Bündnis 90/Die Grünen), MdL Astrid Wallmann (CDU), Dr. Madeleine Martin (Landesbeauftragte für Tierschutz) sowie die Vertreter des Bündnisses „Pro Katze“.