Alles was uns Menschen schmeckt, ist grundsätzlich für Tiere tabu. Denn Tieren schaden die Inhaltsstoffe oftmals. Während Katzen schon voll Misstrauen auf ungewohntes Futter reagieren und meist das Unbekannte nicht fressen, nehmen Hunde gerne an, was ihre Halter ihnen anbieten. Denn Hunde sehen ihren Besitzer als Rudelführer an und ahmen ihn auch in der Nahrungsaufnahme nach. Deswegen ist es umso wichtiger, dass Hundehalter ihren Vierbeinern nur artgerechtes Futter geben und sie nicht von ihrem Essen naschen lassen. Viele Lebensmittel können sogar giftig sein für Hunde.
Insbesondere Schokolade ist für Hunde giftig. Das hängt natürlich von der Menge ab, doch sollte kein Tierfreund es erst ausprobieren. Plätzchen schaden den Zähnen des Vierbeiners und sind daher verboten. Knoblauch ist ebenfalls giftig, wie alle Zwiebelgewächse. Knoblauch taugt – wie manchmal angenommen – ohnehin nicht als alternatives Wurmmittel, denn den Würmern schadet er überhaupt nicht – auch Zeckenbefall beugt er nicht vor. Avocados sollte man besser selber essen, Hunde vertragen sie schlecht.
Tiere nichts vom Tisch geben
Auch wenn sie noch so betteln: Was auf unserem Tisch steht, gehört nicht in den Futternapf. Das hat zwei Gründe: Einmal ist der Salzgehalt meist zu hoch, zum anderen bewirkt das nur, dass der Hund immer wieder am Tisch steht und bettelt.
Wer seine Heimtiere mit Leckerbissen verwöhnen möchte, findet eine große Fülle geeigneter Möglichkeiten im Zoofachhandel. Vom getrockneten Schweineohr für den Hund bis zum Hamster-Leckerli ist alles vorrätig. Wichtig, die Belohnung soll gut schmecken und gesund sein - braucht aber nicht unbedingt dem Tierhalter zu gefallen