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Offener Brief zur Kampagne gegen Wildtierhandel

Umwelt- und Tierschutzverbände fordern derzeit Reglementierungen für den Wildtierhandel, da angenommen wird, dass der Handel mit als Heimtiere gehaltenen Wildtieren ein Risiko zur Verbreitung von Zoonosen darstellt.

Umwelt- und Tierschutzverbände fordern derzeit Reglementierungen für den Wildtierhandel, da angenommen wird, dass der Handel mit als Heimtiere gehaltenen Wildtieren ein Risiko zur Verbreitung von Zoonosen darstellt.

Bei Landesregierungen sowie beim Europäischen Parlament liegen Anfragen nach Verboten bzw. einer Positivliste für den Handel mit exotischen Tieren vor. ZZF und EPO haben deshalb mit anderen Vertretern von weltweiten Handelsverbänden einen offenen Brief als Antwort auf Forderungen zum Verbot des Handels mit Wildtieren unterzeichnet. Zudem wurde eine Zusammenfassung von Argumenten und wissenschaftlichen Belegen mitgeschickt. Mit dem Brief an zuständige Gremien bringt die Heimtierbranche ihre Besorgnis zum Ausdruck, dass handelskritische NGO's die gegenwärtige Pandemie dazu benutzen, Forderungen nach einem generellen Verbot des Handels mit Wildtieren voranzutreiben, ohne die Konsequenzen zu berücksichtigen.

Im Rahmen dieser Agenda plant die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung einen Artikel über den Wildtierhandel und die angebliche Gefahr von Zoonosen aufgrund des Handels mit exotischen Heimtieren. Der ZZF wurde um eine Stellungnahme gebeten.