von Dr. Rolf Spangenberg
Leider sind Rute und Schwanz auch Verletzungen ausgesetzt. Verwundungen nach einer Beißerei, aber auch schon leichte Quetschungen sind immer sehr ernst zu nehmen. Denn der Schwanz hat einen sensiblen Aufbau: Er enthält viel Knochen, zahlreiche Blutgefäße und Nerven, einige Muskeln und ist straff von Haut umgeben. Deshalb sind Schwanzverletzungen immer (!) sehr schmerzhaft und haben eine schlechte Heilungstendenz. Die Verletzung sollte immer ein Tierarzt untersuchen.
Quetschungen – beim Schwanz recht häufig – sollte man kühlen. Doch wie sollte das gehen? Eine Blutung muss gestillt werden. Aber wie am Schwanz?
Verletzungen vorbeugen
Der Fachmann hilft: Gegen die Schwellung wird ein Medikament gespritzt, Wunden vernäht und bei Knochenbrüchen ein leichter Kunststoffverband angebracht. Ist die Verletzung sehr schlimm, kann es sogar sein, dass der Tierarzt den Schwanz kupieren muss.
Verletzungsmöglichkeiten gibt es im Alltag einige. Mit etwas Vorsicht lassen sich diese aber vermeiden. Deswegen darauf achten, dass etwa bei einem Laufrad für Hamster und Co. sichergestellt ist, dass sich die Tiere nicht den Schwanz einklemmen. Bei Hunden, die im Auto mitfahre darauf achten, dass sich der Vierbeiner beim Einsteigen nicht versehentlich die Rute eingeklemmt. Und Kinder darauf aufmerksam machen, dass sie ihrem tierischen Begleiter beim Toben nicht auf den Schwanz treten.