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So erziehe ich meinen Hund richtig

Das Tier muss seinen Halter respektieren / Kommandos müssen klar und deutlich sein

Unerzogene Hunde sind eine Qual für die Umgebung und fühlen sich auch selber nicht wohl. Deshalb benötigt jeder Hund ein gewisses Maß an Erziehung. Dazu gehört beispielsweise Kommen und Ablegen auf Kommando. Grundlage jeder Erziehung sind drei Voraussetzungen: Das Tier muss seinen Halter respektieren, die Anordnung verstehen und sie ausführen können. Respekt erwirbt man sich nicht mit Strenge oder gar Strafen. Der Hund merkt, wer in der Rangordnung über ihm steht - beispielsweise wenn er nie als erster hinausstürmen darf, Frauchen oder Herrchen das Spiel beendet oder er grundsätzlich erst nach den Menschen gefüttert wird.

Hunde reagieren gut auf ein Lob oder eine Bestechung in Form eines Leckerchens. Wenn er also brav gekommen ist oder auch bei Aufregung ruhig liegen bleibt, gibt man ihm eine Belohnung. Wichtig ist, dass die Kommandos klar und kurz sind, also etwa "Komm" oder "Platz". Menschliche Überredungsversuche: "Nun komm endlich, du wolltest doch brav sein!" oder " Mach schön Platz, sonst kommst du unters Auto!" sind für Hunde weitgehend unverständlich. Es ist auch völlig sinnlos, ihn zu beschimpfen oder zu bestrafen, wenn er erst nach einigen Minuten angetrottelt kommt. Er weiß nicht, wofür man ihn tadelt, denn er kann seinen Ungehorsam nicht mit der Strafe in Verbindung bringen.

Ganz wichtig beim Umgang mit Hunden ist Konsequenz. Es ist für die Tiere absolut nicht einzusehen, dass sie heute auf das Sofa dürfen und morgen wieder nicht. Soll man Hunde strafen, wenn sie ungehorsam sind? Die schlimmste Strafe ist dabei, wenn sie für einige Zeit völlig übersehen werden. Das ist eindrucksvoller als lautes Schimpfen, was meist ungerührt nur als menschliches Gebelle interpretiert wird.