Durch die umfangreiche Kontrolle durch Veranstalter und Behörden gebe es „bei Börsen den optimalen Schutz und Rechtssicherheit für den Käufer“, so Dobernig. Im Rahmen der von ihm veranstalteten Börsen würden zielgruppenorientierte Vorträge und Schulungen (z.B. Sachkundeschulungen) angeboten. Außerdem herrsche dort „eine größtmögliche Transparenz für alle Betroffenen, da alle Daten des Verkäufers auch im Nachhinein bekannt sind und alle Formulare und viele Behördenvertreter vor Ort“ seien.
Terraristik- und Aquarienbörsen sind nach Ansicht von Dobernik wichtig, da dort Tiere, Zubehör und Fachliteratur angeboten werde, die der stationäre Zoofachhandel nicht anbieten könne. Bei Wegfall der Börsen als öffentlichen und kontrollierbaren Orten des Austauschs von und über Tieren würde sich der Handel komplett in den nichtöffentlichen Bereich verlagern, sodass die Behörden keine Einsicht und keinerlei Kontrollmöglichkeiten mehr hätten.