Die Bedeutung der Heimtiere in der Gesellschaft scheint ein Thema zu sein, das den politischen Vertretern sehr am Herzen liegt. Und auch die faszinierenden Aquarien, die sich in Halbdunkel beeindruckend präsentieren, dürften ein Grund für die hohe Beteiligung an dieser ZZF-Veranstaltung sein. Rund 260 Gäste aus dem Bundestag und den Bundestagsbüros sowie einige Medienvertreter folgten der Einladung des ZZF zum Parlamentarischen Abend. Heimtiere nehmen in der Gesellschaft einen wichtigen Raum ein und geben Anlass, über das Zusammenleben und das Tierwohl nach zu denken. Darauf machte ZZF-Präsident Norbert Holthenrich in seiner Begrüßung aufmerksam: „Es gibt in unserem Land einen Konsens zur Heimtierhaltung, der vielleicht noch nicht allen bewusst ist: In 43 Prozent der deutschen Haushalte leben Menschen mit Heimtieren und die meisten Tierhalter erleben ihre Tiere als stabilisierend, Trost spendend und Empathie fördernd.“ Auch Gastredner Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, thematisierte das Zusammenleben mit Tieren besonders in einer schnell wachsenden Stadt wie Berlin. Müller, selbst „bekennender Hundefreund“, erklärte dass die Menschen von der Politik Antworten erwarten, besonders seit der Tierschutz als Staatsziel festgeschrieben ist. In diesem Zusammenhang bedankte er sich für die Unterstützung des ZZF, der der Politik als kompetenter Ansprechpartner in Sachen Tier- und Artenschutz zur Verfügung steht.
Großformatige Banner im Eingangsbereich und kleine Tischaufsteller mit zentralen Statements zum Tierwohl visualisierten außerdem die neu formulierten Heidelberger Beschlüsse und sorgten für zusätzlichen Gesprächsstoff unter den Gästen. Schließlich untermauert der ZZF somit seinen Anspruch, selbst bestimmten Tendenzen einer tierschutzwidrigen Heimtierhaltung entgegen zu treten.