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ZZF-Mitgliederversammlung : Politik, Fußball und gute Gespräche

Die Delegierten und Mitglieder des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe haben sich in Düsseldorf zu ihrer Jahresversammlung getroffen. Gemeinsam warfen sie mit Vorstand und hauptamtlichen Mitarbeitern einen Blick auf das vergangene Jahr. Nicht zuletzt gab es auch reichlich Gelegenheit zum informellen Austausch.

Bei aller Ernsthaftigkeit hat es stets auch den Charakter eines Familienfestes: Wenn sich die Delegierten und Mitglieder des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) zu ihrer Jahrestagung zusammenfinden, geht es durchaus herzlich und gesellig zu. So auch bei der 76. Delegiertentagung des Verbandes am 15. Juni in Düsseldorf.

Am Abend zuvor schauten die Verbandsmitglieder und hauptamtliche Mitarbeiter noch gemeinsam das Auftaktspiel der Fußball-Europameisterschaft. Samstagmorgen ging es dann zwar etwas ruhiger zu, aber letztlich genauso erfolgreich: Die Verantwortlichen blickten auf eine ereignisreiche Zeit zurück, auf ein „aufregendes Jahr, mit immer neuen Herausforderungen“, wie ZZF-Präsident Norbert Holthenrich sagte. Sein Fazit zu den vergangenen zwölf Monaten: „Wir haben das hervorragend gemeistert.“

Stimme der Branche

Der Verband versteht sich als Stimme der gesamten Heimtierbranche und steht daher vor mannigfaltigen Herausforderungen. Holthenrich und ZZF-Geschäftsführer Gordon Bonnet sprachen über die politische Arbeit in Brüssel und Berlin, wo der ZZF als kompetenter Ansprechpartner fungiert und sich bestens vernetzt sieht. Dazu passt auch der Rückblick auf die Eröffnung des ZZF-Hauptstadtbüros in Berlin. Der Verband ist seit Anfang des Jahres dort im Haus der Bundespresskonferenz vertreten, was die politische Arbeit deutlich vereinfacht. Bonnet sagte: „Die DNA des ZZF ist der Einsatz für das Wohl von Heimtieren − daher klären wir über Haltungsbedingungen auf und starten eine Qualitätsinitiative innerhalb der Heimtierbranche.“

Relevanz und Stärke einer Interessenvertretung hängen vor allem auch von den Mitgliedern ab. Hierzu hatten Holthenrich und Bonnet in ihrem Rückblick aus ZZF-Sicht erfreuliche Zahlen zu vermelden. Die Mitgliederzahl ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen und mittlerweile sind über 500 Unternehmen im ZZF organisiert.

Schlagkraft weiter erhöhen

Aber der Verband will noch mehr: Vorstand und Geschäftsleitung legten den Delegierten in Düsseldorf Anträge vor, die darauf abzielen, dass der ZZF weitere Anstrengungen unternimmt, um die Mitgliederzahl und somit die Schlagkraft weiter zu erhöhen. Diese Anträge wurden angenommen.

Noch frisch sind die Erinnerungen an die Interzoo, auf die Dr. Rowena Arzt als Verantwortliche nochmals während der Delegiertentagung zurückblickte. Die ZZF-Fachgruppenvorsitzenden informierten über die Arbeit in den vier Verbandsbereichen und den Arbeitskreisen. Kommunikationsleiterin Antje Schreiber berichtete aus dem Arbeitskreis Marktdaten und führte aus, welche Fragen und Folgerungen sich aus den Daten der aktuellen Skopos-Studie für die Zukunft des Zoofachhandels ableiten lassen.

Die Versammlung fand ihren Abschluss mit einem geselligen Abend in Düsseldorf. Die nächste Delegiertentagung soll am 28. Juni 2025 in Würzburg stattfinden.

Dominic Heitz