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Snacks für Hunde: Bei älteren Tieren besonders aufpassen

Futter

Ob jung oder alt – alle Hunde lieben lobende Worte. Und noch lieber mögen sie Anerkennung in Form von kleinen Leckerbissen. Doch die Snacks sollten in Maßen gegeben werden, denn sonst schlagen sie auf die Hüften. Das gilt insbesondere für ältere Hunde.

von Dr. Rolf Spangenberg

Hundehalter können ihrem Vierbeiner mit einem Leckerli zeigen, wenn er etwas gut gemacht hat, sich brav hingesetzt oder auf ein Kommando gehört hat. In der Dressur von Tieren aller Art – vom Seehund bis zum Tiger – hat es sich durchgesetzt, erwünschtes Verhalten zu belohnen und Unerwünschtes zu übersehen. Also eine Abkehr von dem Bestrafen bei Fehlverhalten, was die Tiere meistens überhaupt nicht verstanden haben.

Hunde-Senioren sind da keine Ausnahme, im Gegenteil, sie reagieren auf die Signale ihres Herrchens noch weit sensibler als Jungtiere. Hinzu kommt, dass sich der Stoffwechsel bei älteren Tieren verändert. Sie bewegen weniger und verbrauchen daher weniger Energie. Das muss man beim täglichen Futter beachten und erst recht, wenn man sie mit einem "Leckerli" verwöhnt.

Belohnungs-Snacks sollten sorgfältig ausgesucht werden. Doch nicht alles eignet sich zur Belohnung. Snacks wie etwa getrocknete Schweineohren oder Knabberknochen scheiden als Leckerli aus. Die Snacks müssen klein, handlich und kalorienarm sein.

Snacks zählen zur täglichen Futterration

Der Zoofachhandel hat eine große Auswahl und berät, welche Leckerlis für welchen Hund am besten geeignet sind. Profis nehmen teilweise einfach Einzelstücke vom gewohnten Hunde-Trockenfutter, eventuell noch weiter zerkleinert. Das wirft man dem Hund mit ein paar Lobesworten zu, er wird es gierig verschlingen.

Was häufig vergessen wird, aber wichtig ist: Auch Snacks haben Nährwert, den man in die tägliche Futterration hineinrechnen muss, sonst wird der Senior zu dick, was ihm ernsthaft schadet. Am Besten schon morgens die Tagesration an Futter zurechtlegen, wohlgemerkt zusammen mit den Snacks!