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Zooroyal : Vier Kanäle, ein Einkaufserlebnis

Geschäftsführer Marcel Bersch, ZooRoyal

Online, stationär, bei Rewe oder Shop-in-Shop: Wie Zooroyal seine Vertriebswege verzahnt, erklärt Geschäftsführer Marcel Bersch am Rande des ZZF-Forums 2026 im Gespräch mit zza-Redakteurin Sabine Gierok

Wie ein moderner Heimtieranbieter alle Vertriebskanäle konsequent bespielt, schilderte Marcel Bersch, Geschäftsführer von Zooroyal, unter dem Titel „Vier Wege, ein Einkaufserlebnis". Zooroyal startete als reiner Online-Händler, ist inzwischen aber über eigene Fachmärkte, Rewe-Märkte, Shop-in-Shop-Konzepte und einen Online-Shop präsent, der sich künftig auch für KI-gestützte Einkaufsprozesse optimieren soll. „Das Einkaufsverhalten ist nicht mehr linear, sondern so wie es dem Kunden passt."

Neue Wege testet Zooroyal auch bei der Schnelllieferung: Aktuell läuft ein Pilotprojekt mit Lieferando. Das Loyalty-Programm zahlt sich messbar aus: Angemeldete Mitglieder haben einen nachweislich höheren Durchschnittsbon. Die Eigenmarke wird konsequent ausgebaut – in den kommenden Jahren sollen mehrere Hundert neue Artikel hinzukommen. Im Bereich Hundefriseur plant die Rewe-Gruppe Investitionen von 600 Millionen Euro. Berschs Unternehmensphilosophie: „Wir testen einfach mal jede Idee. Wenn es nichts ist, stellen wir es wieder ein. Die Kundenperspektive ist das Wichtigste."