Am 6. und 7. März 2026 stellt die Barf Küche Leipzig zwei ihrer drei Standorte auf zusätzlichen personalfreien Verkauf um: Mit der Umstellung des Standortes Gohlis (6. März 2026) und Plagwitz (7. März 2026) auf ein hybrides Einkaufskonzept will die Barf Küche Leipzig ein neues Kapitel aufschlagen. Als erster Barf-Shop Deutschlands setzt das Unternehmen von Inhaber Marco Prosche auf das hybride Store-Konzept von Lokbest, eine Technologie, die personalgeführte Geschäfte in intelligente 24/7-Nahversorger verwandelt, teilt das Unternehmen mit.
Was 2011 auf 36 Quadratmetern begann, ist heute ein Unternehmen mit drei Filialen und knapp 300 Quadratmetern Gesamtfläche. Hinter dem Wachstum stünden, so Prosche, Leidenschaft, Fachwissen und eine klare Haltung, denn artgerechte Ernährung sei kein Trend, sondern Verantwortung. „Wir gehen mit unseren Kunden in die Zukunft“, sagt Marco Prosche. „Unsere Beratung bleibt. Unsere Nähe bleibt. Aber wir geben Tierhaltern die Freiheit zurück, dann einzukaufen, wenn ihr Alltag es zulässt.“ Die neuen Standorte bieten auf jeweils rund 90 Quadratmetern das komplette Sortiment: Barf-Fleisch, Futterergänzungsmittel, Kauartikel, artgerechtes Trockenfutter sowie Spezialfutter für Reptilien und Greifvögel. Dazu Service, Ernährungsberatung und das Wissen aus 15 Jahren Praxis. „Neu ist nicht das Produkt. Neu ist die Struktur dahinter“, so Prosche über das Konzept. „Das Lokbest-System ermöglicht es, die Märkte täglich von 5.30 bis 23.30 Uhr zu öffnen und somit weit über die regulären Personalzeiten hinaus.“ Während der Beratungszeiten bleibe das Fachpersonal vor Ort. Außerhalb dieser Zeiten funktioniere der Einkauf digital gesteuert, sicher und intuitiv.
Für die Branche könne das mehr sein als eine technische Spielerei, ist Prosche überzeugt. Für ihn ist es jedenfalls eine strategische Antwort auf veränderte Lebensrealität, hebt der Unternehmer hervor. Schichtarbeit, flexible Arbeitszeiten, urbane Mobilität forderten passende Angebote, insbesondere da der Tierbedarfshandel, traditionell stark stationär geprägt, durch E-Commerce und Margenwettbewerb immer mehr unter Druck gerate. Hybride Konzepte könnten die Stärken beider Welten verbinden: persönliche Expertise und maximale Verfügbarkeit.
Lokbest, entwickelt für Direktvermarkter und spezialisierte Fachhändler, gelte als einer der innovativsten Ansätze im europäischen Smart-Store-Markt, so die Pressemitteilung. Für den inhabergeführten Einzelhandel vielleicht ein Modell, das Wirtschaftlichkeit und Kundenbindung neu denkt? „Technologie darf kein Selbstzweck sein“, betont Marco Prosche. „Sie muss den Menschen dienen. In unserem Fall den Tieren und denen, die Verantwortung für sie tragen.“ Hinter ihm steht seine Ehefrau Kerstin, die das Unternehmen seit den Anfängen mit aufgebaut hat. Am 6. und am 7. März lädt die Barf Küche Leipzig jeweils zum Tag der offenen Tür ein. Besucher können das hybride Einkaufssystem testen und erhalten Einblicke in die digitale Store-Technologie.