Anlass ist die laufende Überprüfung der Ausnahmeregelungen für Beschränkungen der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe gemäß der sogenannten RoHS-Richtlinie. In einer Stellungnahme an das von der EU-Kommission beauftragte Öko-Institut erklären die Verbände, spezielle UV-Beleuchtung sei für Gesundheit, Wohlbefinden und Fortpflanzung vieler Amphibien, Reptilien, Vögel und Kleinsäuger sowie für Ex-situ-Artenschutzprogramme unverzichtbar.
Gleichwertige Alternativen seien vielfach nicht verfügbar. Die Verbände fordern daher, die im Rahmen des RoHS-Pakets überprüften Ausnahmen für UV-Lampen in der Tierhaltung für die maximal zulässige Dauer zu verlängern. Solange hierüber noch keine Entscheidung der EU-Kommission vorliegt, dürften die betroffenen Produkte auch über das Frühjahr 2027 hinaus weiterhin in der EU angeboten und verkauft werden, heißt es in der Pressemitteilung.