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Tiergestützte Interventionen : Internationale Tagung bei Mars Petcare

Teilnehmer aus sechs europäischen Ländern wollen die Qualitätsstandards in tiergestützten Interventionen vorantreiben. Gastgeber waren Rolf Zepp (links) und Kristina Richter (rechts) von der Mars-Initiative Zukunft Heimtier.

Welche Kriterien muss eine tiergestützte Behandlung erfüllen, damit sie Mensch und Tier gut tut?

Fragen rund um Qualitätsstandards in tiergestützten Interventionen wurden bei einem zweitägigen Symposium in Verden mit 14 Teilnehmern aus sechs europäischen Ländern diskutiert. „Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, dass sich das Feld der tiergestützten Interventionen professionalisiert und die Anbieter auf verbindliche Regelungen zum Schutz von Mensch und Tier verpflichtet werden“, sagt Rolf Zepp von Zukunft Heimtier, einer Initiative von Mars Petcare. Unter dem Titel „Quality Assurance in Animal-Assisted Interventions“ wurde der aktuelle Stand in den jeweiligen Ländern verglichen und gemeinsam die beste Vorgehensweise definiert. Als ein Ergebnis der Tagung haben sich fünf Arbeitsgruppen gebildet, um in Themenfeldern wie Ausbildung, Tierschutz und Finanzierung die Grundlagen für ein europäisches Rahmenwerk zu erarbeiten.