von Valentina Kurscheid
Bei diesem Beschäftigungsspiel muss der Stubentiger viel Geschick beweisen, denn es ist nicht einfach, die kleinen Futterbrocken zu „erpföteln“. Meist schiebt die Katze das Futter erst ein Stück nach vorne, dann hebt sie die Pfote wieder an, um ins nächste Netzquadrat zu kommen, und dann geht das Spiel von vorne los. Zu Beginn einfach nur ein Stückchen Futter ins Pseudo-Becken legen, später eine halbe Handvoll. Wichtig ist, dass diese Menge Futter von der Tagesfutterration abgezogen wird. Ansonsten bekommt die Katze doppelt Nahrung. Das könnte dazu führen, dass Miezi & Co. zu füllig werden. Dann wäre das Spiel ja für die Katz...!
Das brauchen Sie dafür:
- Flacher Pappkarton oben offen (30 cm x 40 cm, geht auch kleiner)
- Paketschnur
- Locher
- Kleine Futterstückchen (z.B. aus dem Handel)
So wird's gemacht:
Am oberen Rand des Kartons mit dem Locher in gleichmäßigem Abstand Löcher stechen, ganz ringsherum. Falls der Karton für den Locher zu dick bzw. kräftig sein sollte, kann auch ein Schraubenzieher genommen werden. Nun das Paketband zuerst an den Längsseiten durch die Löcher ziehen, so dass es an der gegenüberliegenden Seiten wieder herauskommt. Danach kommen die Breitseiten an die Reihe. Hierbei darauf achten, dass die Schnur immer einmal ober- und einmal unter die bisher vorhandene Schnur geführt wird. Nur so entsteht später ein dichtes, schönes Gitter, das wie ein Netz wirkt. Die Enden der Schnur im Außenbereich des Kartons verknoten. So bleibt das Netz stramm und der Knoten stört nicht im Innenbereich des Papp-Beckens. Sofort kann das große Angeln losgehen! Ein paar Fisch-Snacks ab auf den Grund, und die Katze beginnt zu fangen.
Über die Autorin
Valentina Kurscheid arbeitet als Redakteurin und Reporterin für das Fernsehen, unter anderen für das ZDF. Auch bei ihrer Arbeit dreht es sich häufig um die tierische Welt.