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Zooplus-Umfrage : KI als digitaler Tierberater

Eine Umfrage von Zooplus zeigt, dass rund ein Drittel der Tierhalter KI-Tools für heimtierbezogene Themen nutzt. Weitere vier von zehn Befragten geben sich offen für den Einsatz solcher Technologien.

Besonders gefragt sind, so die Ergebnisse der Zooplus-Umfrage, KI-Anwendungen dort, wo es um Recherche, Beratung und Entscheidungsunterstützung geht. Tierbesitzer nutzten KI vor allem für Informationen zu Gesundheit, Ernährung, Verhaltenstraining oder zur Auswahl geeigneter Rassen. Auch bei Preisvergleichen, Produktempfehlungen und der Suche nach Alternativen sei die Offenheit hoch. Die Ergebnisse zeigen laut der Umfrage, dass KI von vielen Kunden nicht als Ersatz für menschliche Entscheidungen gesehen wird, sondern als intelligenter Begleiter bei der Orientierung und Informationssuche. 

Hohe KI-Nutzung im Vereinigten Königreich – Deutschland im Mittelfeld

International gilt insbesondere das Vereinigte Königreich als Vorreiter bei der KI-Adaption: Dort liegen die Nutzungswerte in mehreren Heimtierkategorien bereits über 50 Prozent. Vergleichsweise zurückhaltend sind hingegen Kunden in Schweden, Österreich, Belgien, den Niederlanden und Finnland. Die deutschen Heimtierbesitzer liegen im Mittelfeld und vertrauen der KI bei der Suche nach dem besten Preis – vor Tiergesundheit und Produktempfehlungen. 32 Prozent der Zooplus-Kunden gaben an, damit schon nach Schnäppchen gesucht zu haben. 28 Prozent der deutschen Kunden erkundigen sich via KI-Tools, um Ratschläge zum psychischen Wohlbefinden oder zur körperlichen Gesundheit des Tieres zu erhalten. Gerade mal 28 Prozent der Kunden gaben an, sich mittels KI über Rassen oder Lebensabschnitte von Heimtieren zu informieren. In UK seien das bereits 55 Prozent.

Während KI-gestützte Empfehlungen im Bereich Preise und Produkte auf großes Vertrauen stoßen – etwa sechs von zehn Befragten halten diese für vertrauenswürdig –, reagieren Tierhalter bei Gesundheitsfragen deutlich vorsichtiger, so Zooplus. Rund jeder fünfte Befragte empfindet KI-generierte Gesundheitsratschläge als (eher) nicht vertrauenswürdig. 

Die Ergebnisse verdeutlichen einen grundlegenden Trend: Heimtierbesitzer erwarten von künstlicher Intelligenz vor allem Orientierung, Sicherheit und Unterstützung bei Entscheidungen. Vertrauen entsteht insbesondere dort, wo KI konkrete Mehrwerte liefert, ohne die Kontrolle des Nutzers zu ersetzen. 

Über die Studie

Die internationale Studie wurde von Zooplus im April 2026 unter rund 16.000 Kudinnen und Kunden in 16 Ländern durchgeführt. Ziel der Erhebung war es, zentrale Trends rund um Tierhaltung, Einkauf und Customer Experience datenbasiert zu analysieren.