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Zukunftsinvestitionen – Das Futter-
haus setzte auf langfristige Stärkung
von Technologie, Struktur und Marke
trotz Konsumzurückhaltung, Kosten-
druck und intensivem Wettbewerb.
„Gerade in einem angespannten
Marktumfeld investieren wir so stark
wie nie zuvor. Wir handeln aus einer
Position der Stabilität heraus und
schaffen die Grundlage für künftiges
Wachstum“, so Schulz.
Mit der Eröffnung von zwölf Märkten
in Deutschland wurde das Standortnetz
erweitert. Die Eröffnung neuer Stand-
orte wird im laufenden und kommenden
Jahr eine nachgelagerte Rolle spielen.
„Angesichts der Marktbedingungen
müssen Märkte heute anders bewertet
werden. Das bedeutet auch, sich gege-
benenfalls von einzelnen Standorten zu
trennen, um langfristig nachhaltig und
profitabel zu wachsen. Gleichzeitig
sehen wir in der Schließung branchen-
fremder Geschäfte die Chance für
attraktive, neue Standorte.“
Ein zentraler strategischer Schwer-
punkt sei die konsequente Digitalisie-
rung des Geschäftsmodells. „Unsere
Kundinnen und Kunden erwarten
moderne Ansprache und Flexibilität
beim Einkauf. Insbesondere den Aus-
bau der digitalen Kanäle treiben wir
konsequent voran, ebenso wie den
Ausbau unserer Services durch Koope-
rationen, wie mit der Hansemerkur
oder den Haustierdocs“, erklärt Schulz.
Im Februar 2025 ging der Das
Futterhaus-Onlineshop an den Start.
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„Schon jetzt lassen sich positive
Effekte für unser stationäres Geschäft
ablesen“, so Schulz. „Wir haben die
vergangenen Monate genutzt, um die
Prozesse im Onlinegeschäft zu opti-
mieren. Unter anderem wurden die
Sortimentsstruktur geschärft und die
Nutzerführung weiterentwickelt.“
Die Das Futterhaus-App habe sich
in kürzester Zeit zum wichtigsten
Kommunikationsmittel entwickelt und
gewinne mit aktuell über einer Million
Usern weiter an Bedeutung, so das
Unternehmen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf
dem gezielten Ausbau der Eigenmar-
ken. Diese entwickelten sich zunehmend
zu einem wichtigen Differenzierungs-
merkmal und leisteten einen bedeuten-
den Beitrag für mehr Wirtschaftlichkeit,
insbesondere mit Blick auf den steigen-
den Anteil an Herstellern, die in den Di-
rektvertrieb gehen oder in den Lebens-
mitteleinzelhandel expandieren, heißt
es in einer Pressemitteilung.
Zum Jahresstart brachte das Elms-
horner Unternehmen mit „Landeva“
seine elfte Eigenmarke auf den Markt.
„Erfolgreiche Sortimentsentwicklung
ist für uns die Kombination von
frequenzbringenden Industriemarken
und margenstarken Eigenmarken“, so
der Geschäftsführer des Unterneh-
mens. „Wir möchten und werden
unseren Kunden auch in Zukunft
starke Markenartikel bieten.“
Neben der Weiterentwicklung der
Kundenschnittstellen investiert Das
Futterhaus intensiv in interne Pro-
zesse. 2025 wurden unter anderem
der Rollout einer neuen Warenwirt-
schaft gestartet, ein modernes
Kassen system eingeführt sowie
zusätzliche digitale Tools zur Prozess-
optimierung ausgerollt. Diese Maßnah-
men hätten Effizienz, Transparenz und
Steuerungsfähigkeit im gesamten Sys-
tem gesteigert, von der Zentrale bis in
die Märkte, so das Unternehmen.
„Digitalisierung ist für uns kein
Selbstzweck. Sie schafft die Grundlage
für Effizienz, Skalierbarkeit und nach-
haltiges Wachstum“, sagt Schulz. Der
Aufbau einer modernen Infrastruktur,
leistungsfähiger Analysetools, aber
auch der Aufbau von Knowhow im
Unternehmen seien die Basis für die
zukunftsgerichtete Weiterentwicklung.
„30 Prozent der Stellenprofile in unse-
rer Unternehmenszentrale gab es vor
fünf Jahren noch gar nicht. Insbeson-
dere in den Bereichen IT, E-Com und
Marketing wurden neue Strukturen
und Units aufgebaut.
Wir investieren heute so stark
wie nie zuvor, weil wir überzeugt sind,
dass der Heimtiermarkt trotz des
anhaltend geringeren Wachstums und
des steigenden Wettbewerbs langfris-
tig attraktiv bleibt“, so Schulz. „Unser
Ziel ist es, unsere Position als einer
der führenden Fachhändler weiter aus-
zubauen - wirtschaftlich solide, digital
vernetzt und vor allem kundennah, als
Partner für alle Menschen, die Tiere
lieben.“
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